pte20000502010 in Leben
Biomarker decken Alkoholmissbrauch auf
Patientenauskünfte objektiv beurteilen
Bethseda/Maryland (pte010/02.05.2000/11:00)
US-Forscher wollen künftig verstärkt so genannte Alkohol-Biomarker bei Patienten einsetzen, um außer der direkten Patientenbefragung zusätzliche Informationen über deren Alkoholkonsum zu bekommen. Der große Vorteil der Biomarker wird darin bestehen, dass sie im Gegensatz zu den oft "verharmlosenden" Informationen der Patienten objektiv richtige Erkenntnisse bringen. http://www.eurekalert.org/releases/acer-btf041900.htmlSo können sie laut John Allen vom National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism (NIAAA) http://www.niaaa.nih.gov/ auch gerade im Erstehilfe-Einsatz - etwa bei starken Trinkern - vieles erleichtern. Die Forscher hatten 16 Alkohol-Untersuchungsmethoden ausgewertet, wobei sie drei vielversprechende Biomarker getrennt an Männern und Frauen testeten. Ihre Ergebnisse haben sie in der Fachzeitschrift Clinical and Experimental Research veröffentlicht. http://www.alcoholism-cer.com/
Wichtig seien die Biomarker insbesondere, um Alkoholikern, die in Gefahr sind, rückfällig zu werden, ein gezieltes Behandlungsprogramm zu geben. Auch sei es wichtig, sicherzustellen und zu kontrollieren, dass Personen, die Lebertransplantate eingesetzt bekommen, nicht trinken. Nicht zuletzt seien Versicherungsunternehmen daran interessiert: Sie könnten die Biomarker einsetzen, um die Beitragssätze ihrer Kunden daran auszurichten. Informationen: John P. Allen, Ph.D., E.-Mail: jallen@willco.niaaa.nih.gov und Martin Javors, Ph.D., E-Mail: javors@uthscsa.edu (wsa) (Ende)
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