pte20110512007 in Leben
Bin Laden-Ergreifung: Zweifel an Folter-Angaben
Menschenrechtsexperte: Bleibende Schäden durch US-Vorgangsweise
Wien (pte007/12.05.2011/09:40)
Folter dürfte nicht zu den Hinweisen geführt haben, aufgrund derer US-Einheiten Osama Bin Laden in Pakistan auffinden konnten. Mit diesen Zweifel an der Darstellung des früheren US-Vizepräsidenten Dick Cheney meldet sich Manfred Nowak, langjähriger UNO-Berichterstatter für Folter, gegenüber pressetext zu Wort. "Zwar ist nicht auszuschließen, dass Methoden wie das simulierte Ertränken (Waterboarding) manchmal richtige Hinweise liefern. Den Ausschlag dürfte es bei Bin Laden aber nicht gegeben haben. Doch selbst wenn es so war, dann kann das nicht nachträglich zur Rechtfertigung der Folter verwendet werden", so Nowak.
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