pte20000731029 in Leben
Bienen-Landeanflüge als Vorbild für Miniflugzeuge
Geschwindigkeit und Flughöhe sind bis zur Landung proportional
Canberra/Australien (pte029/31.07.2000/15:00)
Für sanfte Landungen sollten Programmierer in der Entwicklung von steuerbaren Micro-Flugzeugen unbedingt Anleihen aus dem Tierreich nehmen, rät Mandyam Srinivasan von der australischen National University Canberra http://biology.anu.edu.au/rsbsweb/Welcome.shtml . Besonders vorbildlich sei das Landeverhalten der Bienen, so die Wissenschaftlerin in der neuesten Ausgabe von New Scientist.Für die Untersuchungen hat ein Forscherteam http://cvs.anu.edu.au/bioroboticvision/ Hunderte Landeflüge von Bienen beobachtet und ausgewertet. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Insekten, wenn sie sich einer Blüte beziehungsweise dem Bienenstock nähern, ihre Fluggeschwindigkeit ständig an die jeweilige Flughöhe anpassen. Um das Verhältnis bis zur Landung möglichst konstant zu halten, verlangsamen sie ihren Flug so stark, bis sie ihre Destination erreichen. Die Annäherung des Sichtfeldes an die Oberfläche erfolgt gleichmäßig, die anschließende Landung äußerst sanft.
Da die Ergebnisse der Untersuchung auch für die Programmierung von "Autopiloten" mit wenigen Zentimetern Spannweite nützlich sein könnte, wurde das Projekt vom amerikanischen Militär unterstützt. Für die so genannten Micro Air Vehicles http://www.darpa.mil/tto/mav/mav_auvsi.html wäre die Ausrüstung mit hilfreichen Tricks aus dem Tierreich bei Erkundungsflügen von großem Vorteil.
Siehe http://www.newscientist.com/news/news_224971.html (Ende)
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