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pte20180907011 Produkte/Innovationen, Umwelt/Energie

Behälter "Ekokamu" hält Biomüll "frisch"

Kein Gestank mehr daheim in der Küche - Finnische Entwickler setzen auf Vakuumpumpe

"Ekokamu": Biomüll bleibt dank Vakuum länger "frisch" (Foto: ekokamu.com)

Helsinki (pte011/07.09.2018/11:30) - Nie mehr stinkender Bioabfall in der Küche - das verspricht einer von der Finnin Annukka Pakarinen entwickelter Behälter "Ekokamu" ("Ökokumpel"), in dem der Müll bis zu zwei Wochen lang "frisch" bleibt, von Mikroorganismen also nicht zersetzt wird. Der Behälter wird nach jedem Öffnen, um etwa Kartoffelschalen oder Gemüsereste einzufüllen, von einer kleinen Pumpe nahezu luftleer gepumpt.

Bakterien haben keine Chance

Aerobe, also luftliebende Bakterien, haben in dieser Atmosphäre keine Chance, ihre Arbeit zu tun. Wenn der Behälter, der vier Liter fasst, voll ist, wird der Inhalt auf den eigenen Komposthaufen oder in die grüne/braune Tonne gekippt. Der Behälter kann in der Spülmaschine oder konventionell gesäubert werden. "Ich hatte sprichwörtlich die Nase voll von triefenden, stinkenden Biomülltüten", sagt Pakarinen.

Im Sommer 2017 brachte Pakarinen den Behälter in das von Elina Voutilainen in Helsinki gegründete Unternehmen Ekokamu Oy http://ekokamu.com ein. Jetzt hat Voutilainen auf Indiegogo eine Crowdfunding-Kampagne http://bit.ly/2MRojl3 gestartet, um das für die Serienfertigung benötigte Kapital zu beschaffen. Es läuft etwas schleppend an. In den ersten Tagen sammelte sie gut 5.000 Euro ein, drei Prozent der Zielsumme von 150.000 Euro. Die Kampagne endet allerdings erst in einem Monat.

Frühbesteller sparen 20 Prozent

Wer jetzt einen Ekokamu bestellt, zahlt 119 Euro, 20 Prozent weniger als normal. "Wenn sie bestellen, tun sie auch etwas für die Umwelt", wirbt das Unternehmen. Geöffnet wird der Behälter mit einem Knopfdruck. Dann strömt natürlich Luft hinein. Sobald er nach dem Befüllen wieder geschlossen ist, läuft die Pumpe an. Nach ein bis drei Minuten ist das Vakuum wieder erreicht, je nach dem, wie viel Abfall in dem Behälter ist.

Laut Marketing-Chefin Riikka Krenn liegt der Strombedarf pro Jahr bei weniger als einer Kilowattstunde. Damit verursacht das Gerät also nur Kosten von rund 30 Cent. Diese Schätzung beruht auf einer einfachen Rechnung: Wenn der Behälter zehnmal am Tag geöffnet wird, läuft die Pumpe weniger als 100 Stunden pro Jahr. Die Vakuumtechnik wird bereits in der Lebensmittelindustrie genutzt, um Gemüse und Salate über längere Zeit frisch zu halten.



(Ende)
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