pte20000907033 in Leben
Beduinenüberfall als touristische Attraktion
Incentive Programm von Pineapple-Tours unter den Titel "The Black Album" vorgestellt
Wien (pte033/07.09.2000/15:12)
Überfälle auf harmlose Touristengruppen müssen nicht immer bösartig gemeint sein. Insbesondere wenn dann eine Verbrüderung mit den so genannten Banditen bei einem Glas Champagner erfolgt. Solche Abenteuer-Reisen wurden heute, Donnerstag, bei der Pressekonferenz von Pineapple-Tours http://www.pineapple.at vorgestellt.Unter dem Titel "The Black Album" fiel der neue Incentive-Katalog des Reiseveranstalters förmlich vom Himmel: ein Pineapple-Mitarbeiter seilte sich von der Aussichtsterrasse des Wiener Donauturms ab und brachte den wartenden Journalisten das neue Programm. Pineapple-Chef Thomas Döbrösy sieht seine Reisen als individuelle Kunstwerke und will mit seinem Programm dabei alle ökonomischen Zwänge über Bord werfen und Ästhetik, Sinnlichkeit in Kombination mit Außergewöhnlichem in den Vordergrund stellen. Dabei äußerte sich der Geschäftsführer auch kritisch, da er meinte, manche Programme wären sicher nicht verkäuflich, das sei aber in diesem Falle sekundär.
Auf dem Observation-Deck des Donauturmes wurden drei Reiseprogramme von Ullrich Held, Großkunden- und Incentive-Betreuer bei Pineapple-Tours, vorgestellt. Fast die ganze Welt habe sich gefreut, kreativ bei der Gestaltung der Reisen zu beteiligen. So biete der Veranstalter zum Beispiel Parties auf der Gefängnis-Insel Alcatraz, in einem balinesischen Tempel oder in einem Königspalast in St. Petersburg. Mitten in der jordanischen Wüste spielt ein Pianist Musik aus dem Film "Lawrence Of Arabia". "Solche Erlebnisse stehen außerhalb des touristischen Standard-Programmes", so Held.
Die Ideen für die ausgefallenen Destinationen und die Sonderwünsche stammen zum Teil von Kunden selbst, wie Döbrösy zugibt. Die Vermarktung des "Black-Albums" erfolgt auch nach eigenen Gesichtspunkten: Die 58 Programme, die in über 40 Länder führen, werden nie veröffentlicht werden, da dies die Exklusivität der Inhalte in Frage stellen würde. Die einzelnen Routen sollen nur einem kleinen Interessentenkreis zur Verfügung gestellt werden", so Döbrösy. (Ende)
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