pte20090603040 in Leben
Babygesicht belohnt das Gehirn des Betrachters
Erstmals neurobiologische Erklärung des Kindchenschemas
Münster (pte040/03.06.2009/13:58)
Wenn Frauen besonders niedliche Babygesichter betrachten, aktiviert das in ihrem Gehirn das Belohnungszentrum. Das berichten Melanie Glocker und Norbert Sachser vom Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie der Universität Münster http://www.uni-muenster.de in der Zeitschrift PNAS. Sie entdeckte gemeinsam mit Kollegen der University of Pennsylvania um Ruben Gur erstmals die neurobiologischen Grundlagen des als "Kindchenschema" bezeichneten Instinkts. Dieses Phänomen beruht auf den kindlichen Körpermerkmalen wie großer Kopf mit hoher Stirn, runde Wangen und große Augen, die man insgesamt als "niedlich" bezeichnet. Während zahlreiche Verhaltensstudien schon bewiesen haben, dass dieses Schema besonders bei erwachsenen Frauen die Bereitschaft zu fürsorglichem Verhalten steigert, war bisher unklar, was sich dabei im Gehirn abspielt.
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