pte20030523015 in Leben
Auf dem Weg zu neuen Hirnschrittmachern für Parkinson-Kranke
Taktklopfen als Basis für Therapie neurologischer Erkrankungen
Jülich (pte015/23.05.2003/11:37)
Die Musik ist vorbei, aber gedankenverloren klopft mancher den Rhythmus noch weiter. Was dabei im Kopf vorgeht, haben nun Hirnforscher des Forschungszentrums Jülich http://www.fz-juelich.de festgestellt: Obwohl die Tätigkeit die Gleiche bleibt, etwa das Trommeln der Finger auf der Tischplatte, ändert sich im Gehirn viel. Die beteiligten Hirnregionen verstärken sozusagen ihre Zusammenarbeit, wenn der äußere Taktgeber wegfällt, wie Forscher unter der Leitung von Peter Tass feststellten. Die Ergebnisse will man zur Entwicklung neuer Therapien für neurologische Erkrankungen nutzen. Ziel ist ein verbesserter Hirnschrittmacher für Parkinson-Patienten, berichten die Forscher in den "Physical Review Letters" (Bd. 90, Art.Nr. 88101, 2003).
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