pte20000802034 in Forschung
ATI erweitert TV-Funktion bei Grafikkarten
"All-in-Wonder"-Serie mit Radeon-Prozessor - Erste Radeon-Boards im August erhältlich
Toronto/München (pte034/02.08.2000/14:34)
Grafikkarten-Hersteller ATI http://www.ati.com bringt noch im August eine neue All-In-One-Grafikkarte seiner "All-in-Wonder"-Serie auf den US-Markt, die bereits mit ATIs schnellem "Radeon"-Prozessor arbeitet. Die "All-in-Wonder Radeon" kann sowohl als Grafik- als auch TV-Karte eingesetzt werden, wobei vor allem die Fernsehfunktionen deutlich erweitert wurden. Die Grafikkarte, bisher mit Rage 128 Pro-Chip ausgestattet, wird noch in diesem Jahr auch in Europa erhältlich sein. http://www.ati.com/na/pages/corporate/press/2000/4310.htmlmitDie TV-Karte bietet laut ATI einen "Replay TV" ähnlichen Videorekorder-Service, der Fernsehsendungen anhalten und digital aufzeichnen lässt. Die maximale Aufnahmedauer von "TV on Demand", wie ATI diese Technik bezeichnet, ist durch die Festplattenkapazität des PC begrenzt. Zur weiteren Ausstattung gehört "Guide Plus+", eine digitale Programmzeitschrift, die über das Internet aktualisiert wird. Über den Guide und TV on Demand lassen sich Aufzeichnungen über mehrere Wochen hinaus planen. Die All-in-Wonder Radeon besitzt eine Schnittstelle für Camcorder. Videos lassen sich damit auf den PC überspielen und mit der mitgelieferten Software "Ulead Video Studio" bearbeiten.
Wie ATI mitteilt, werden noch im August die ersten Radeon-Boards in drei verschiedenen Konfigurationen auch in Österreich erhältlich sein. Die 64 MB Version mit DDR(Doubel Data Rate)-Speicher und TV-Ausgang kostet 4.500 Schilling, die 64 MB DDR-Version mit Video In/Video Out ist ab 5.600 Schilling erhältlich und die 32MB-Karte mit SDRAM-Speicher und TV-Ausgang wird um 3.500 Schilling angeboten.
Radeon-Boards enthalten die derzeit schnellste Hardware Geometrie T&L Engine und unterstützen die größte Anzahl von DirectX 8 und OpenGL-Funktionen. Die Grafikkarten sind laut ATI für anspruchsvolle Spiele im True Color Modus bei besonders hohen Auflösungen optimiert. Ermöglicht wird dies durch Funktionen wie Hyper-Z und die Unterstützung von drei Textureinheiten. Die patentierte Hyper Z-Technologie des Radeon reduziert die Menge der Daten, die an den Frame Buffer weitergeleitet werden. Dadurch sollen die in anderen Architekturen üblichen Engpässe in der Speicherbandbreite ausbleiben. (Ende)
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