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pte20000425009 in Forschung

Astronomen nutzen Internet2-Netzwerke

Per Internet in die Sterne schauen


Hawaii (pte009/25.04.2000/10:30)

Eine neue, schnelle Internetverbindung ermöglicht es Astronomen, die Teleskope auf dem Mauna Kea auf Hawaii http://www.ifa.hawaii.edu/mko/ zu nutzen. Die Universität von Hawaii http://www.hawaii.edu/ und die Universitätsgemeinschaft für astronomische Forschung (AURA) haben elf astronomische Observatorien über das Mauna Kea Observational Communication Network (MKOCN) in Internet2-Netzwerken http://www.internet2.edu/ zusammengefasst. Mit mehr als 45 Millionen Bits pro Sekunde hoffen die Wissenschaftler, ihren Horizont per Fernnutzung der Teleskope zu erweitern. "Das neue Netzwerk zeigt, was möglich ist, wenn man zusammen arbeitet um gemeinsame Probleme zu lösen", sagte der Direktor der Informations Technology Services an der Universität von Hawaii, David Lassner.

"Diese Verbindung wird uns näher an unsere Nutzergruppen auf dem Festland bringen", sagte der Direktor des Keck Observatorien, Frederic Chaffee. Von autorisierten Orten auf dem Festland wird es möglich sein, per Internet2 an der Uni Hawaii http://www.hawaii.edu/internet2/ über die Teleskope zu sehen. Chaffee hofft, dass Videokonferenzen die technische Zusammenarbeit verbessern, ohne dass die Forscher jemals ihre Büros verlassen müssen. Außer den Teleskopen könnten die Forscher in Echtzeit Daten vom Gemini North Kontrollzentrum der Universität Hawaii bekommen.

Operations Manager Jim Kennedy meinte, der neue Link sei essenziell für hochtechnologisierte Kommunikation und wissenschaftliche Aktivität, wenn die Gemini South Einrichtung in Chile fertig gestellt sei. Die beiden Gemini Teleskope http://www.gemini.edu/ sind Teil einer multinationalen Bemühung um Zwillingsteleskope mit 8,1 Metern. Auch der Kontakt zu dem neuen japanischen Subaru-Teleskop verbessere die internationalen Verbindungen per Internet2.

Die neue Verbindung wurde mit 340.000 Dollar von der National Science Foundation und 600.000 Dollar von AURA unterstützt. Auch für Studenten wird die neue Verbindung von Vorteil sein. Erkenntnisse der Astronomen könnten durch Internet-Touren und Live-Video schneller in Museen, Klassenräume und Planetarien transportiert werden. (wsa) (Ende)
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