pte20060811022 in Leben
ASB-11-Gen bestimmt Umfang des Gehirns
Bei Menschen aktiver als bei Schimpansen
Groningen/Utrecht (pte022/11.08.2006/13:55)
Zellbiologen des Universitair Medisch Centrum Groningen (UMCG) http://www2.umcg.nl und des Hubrecht Laboratorium in Utrecht http://www.niob.knaw.nl haben nach mehr als sechs Jahren Forschungsarbeit feststellen können, welches Gen für den Umfang des menschlichen Gehirns bestimmend ist. Das Gen mit dem Namen ASB-11 erwirkt, dass sich die menschlichen Nervenzellen während der embryonalen Entwicklungsphase länger weiterteilen als jene von Schimpansen. Dadurch entwickeln sie ein größeres und mehr spezialisiertes Gehirn. Die Entdeckung des Gens könnte für die Behandlung von Patienten mit Gehirnerkrankungen wie etwa Parkinson und Alzheimer wichtig sein. Die Studie wurde in der aktuellen Ausgabe des Journal of Cell Biology http://www.jcb.org veröffentlicht.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
