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pte20000614029 in Leben

Apotheken beraten bei Bluthochdruck und Reisevorbereitung

Malaria wird von Fernreisenden noch immer zu oft unterschätzt


Wien (pte029/14.06.2000/14:40)

Bluthochdruck und Malaria, zwei völlig verschiedenartige Erkrankungen, raffen jährlich hunderte Millionen Menschen dahin. Auch in Österreich leiden 1,5 Mio. Menschen an Bluthochdruck, erklärte der Präsident der österreichischen Apothekerkammer Herbert Cabana http://www.apotheker.or.at heute, Dienstag anlässlich des bevorstehenden Tages der Apotheke.

"Die Apotheken wollen zeigen, dass sie in ihrer Funktion als Berater den Patienten mit Rat und Tat zur Seite stehen", sagte Christiane Körner, Vizepräsidentin der österreichischen Apothekerkammer. Bluthochdruck habe über längere Zeit hinweg, schwerwiegende Folgen für die Gesundheit. In den westlichen Industrieländern sind Herzinfarkt und Schlaganfall, beides Folgen von Bluthochdruck, die Todesursache Nummer Eins. Das gefährliche daran ist die Tatsache, dass es keine Warnhinweise gebe, daher empfehlen die Ärzte eine regelmäßige Blutdruck-Messung. "In allen Apotheken ist das Blutdruck-Messen möglich, auch bei der Bewertung der Daten, sind Apotheker behilflich", so Körner.

Die Apotheken geben professionelle Hilfe zu Fragen der Gesundheitsvorsorge bei Reisen, sowie der Zusammenstellung der Reiseapotheke. "Immer öfter werden Urlauber Opfer von Malaria-Erkrankungen. Dabei wäre eine Verhinderung der Erkrankung relativ einfach", sagte Herwig Kollaritsch, Leiter der Abteilung für spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der Uni-Wien http://www.reisemed.at . "Europäer sind bei Malaria-Erkrankungen im Immunitätsstadium von Kindern. Jährlich sterben bis zu 2,7 Mio. Menschen an der Krankheit, die meisten davon sind Kinder unter fünf Jahren", so Kollaritsch. "Mangelhafte Information und Ignoranz können gefährliche Folgen haben", weiß der Arzt. Vor dem Reiseantritt sei es wichtig, genau zu wissen, welche Gegenden besucht werden, da das Risiko nicht überall gleich hoch sei. Zu den gefährlichsten Reisezielen zählen West- und Ostafrika.

"Gefährliche bei Malaria sei auch der unspezifische und unspektakuläre Beginn der Erkrankung. Dabei hätten Patienten, die innerhalb der ersten fünf Tage behandelt werden, die besten Chancen einer Ausheilung. "Apotheken beraten jedenfalls alle Urlaubsreisenden gratis", sagte Max Wellan, Vizepräsident der Wiener Apothekerkammer. "Ein Computerprogramm für jedes Urlaubsland gibt genauen Aufschluss über notwendige Gesundheitsvorkehrungen, denn Malaria ist nicht die einzige Gefahr, die in den Tropen lauert", so Wellan. (ww) (Ende)
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