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pte20051004012 in Leben

Antibiotikum soll für Zahnschäden bei Kindern mitverantwortlich sein

Amoxicillin führt zu einer Schädigung des Zahnschmelzes


Iowa City (pte012/04.10.2005/09:15)

Wird Kleinkindern das Antibiotikum Amoxicillin verabreicht, sind sie im späteren Leben einem erhöhten Risiko von Zahnproblemen ausgesetzt. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Iowa http://www.uiowa.edu gekommen. Die Wissenschafter gehen davon aus, dass das Medikament mit einer Schädigung des Zahnschmelzes bei den zweiten Zähnen in Zusammenhang steht. Je länger Kinder das Medikament einnahmen, desto mehr Zähne waren betroffen, schreiben die Forscher in den Archives of Pediatrics and Adolescent Medicine. http://archpedi.ama-assn.org Die britische Forscherin Paula Waterhouse argumentierte laut BBC dagegen, dass eher die Erkrankungen selbst für die Schädigung der Zähne verantwortlich sein dürfte. Amoxicillin gehört zu den bei Kindern häufig eingesetzten Antibiotika und wird zum Beispiel bei Mittelohrentzündungen verabreicht. Schädigungen des Zahnschmelzes können als kaum sichtbare weiße Flecken bis hin zu Vertiefungen und braunen Flecken sichtbar werden.

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