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pte20000704044 in Leben

Anti-HIV-Mittel verhindert Infektion nach Bluttransfusion

Dänische Ärzte konnten Mädchen erfolgreich behandeln


Kopenhagen (pte044/04.07.2000/17:00)

Dänische Ärzte haben verhindern können, dass sich ein 13-jähriges Mädchen, das während eine Operation HIV-infiziertes Blut bekam, mit dem Virus ansteckt. Sechs Monate nach einer Behandlung mit Anti-HIV-Mittel konnten keine Beweise gefunden werden, dass sie infiziert worden war. Dies berichten die Wissenschaftler in der neuesten Ausgabe der US-Fachzeitschrift "Annals of Internal Medicine".

Bereits zwei Tage nach der Transfusion haben die Ärzte feststellen können, dass der Spender HIV-positiv war. Der Mann hatte sich vermutlich drei Wochen vorher bei einem blutigen Faustkampf infiziert. Eine Behandlung mit Anti-HIV-Mittel wurde sofort eingeleitet. Diese sollte ursprünglich ein Jahr dauern. Da aber die Nebenwirkungen so unerträglich waren, wurde sie nach neun Monaten eingestellt. HIV-Tests wurden in der Anfangsphase drei Mal wöchentlich durchgeführt, absteigend auf einmal im Monat am Ende der Behandlung.

In der Regel liegt die Infektionsrate nach einer Transfusion mit HIV-Blut bei 100 Prozent. Es sei jedoch nicht auszuschließen, dass sich das Mädchen auch ohne die sofortige und intensive Behandlung nicht angesteckt hätte, so die Wissenschaftler.

Details unter: http://www.annals.org/issues/current/full/200007040-00005.html (Ende)
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