pte20090330023 in Forschung
Anonymisierte Daten schützen Privatsphäre nicht
Forschern gelingt Re-Identifikation von Twitter-Nutzern
Austin (pte023/30.03.2009/13:55)
Informationen über Online-Beziehungen zwischen Nutzern von Social-Networking-Angeboten, sogenannte Social Graphs, werden für verschiedene Zwecke weitergegeben. Dabei werden die Daten anonymisiert, um die Privatsphäre der Anwender zu schützen. Doch dieser Schutz ist unzureichend, so zwei Informatiker der University of Texas in Austin http://www.utexas.edu . In der Studie "De-Anonymizing Social Networks" stellen sie einen Algorithmus zur Re-Identifikation von Usern vor. Als Praxisbeispiel diente ihnen ein De-Anonymisierungsangriff auf das Microblogging-Service Twitter. Ein Drittel aller Twitter-Nutzer, die auch einen Flickr-Account haben, konnte im anonymisierten Twitter-Graph erfolgreich identifiziert werden. "Das ist Wasser auf unsere Mühlen, höhere Anforderungen an Betreiber zu stellen", meint Andreas Poller vom Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT) http://www.sit.fraunhofer.de im Gespräch mit pressetext.
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