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ANIMAL SPIRIT - Zentrum für Tiere in Not
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pts20141203011 Medien/Kommunikation, Politik/Recht

ANIMAL SPIRIT: Schlimmer Fall von Animal Hoarding in Ungarn aufgedeckt

Heute um 10 Uhr: Dr. Plank bei Amtshandlung zu krimineller Pferdesammlerin, Nähe Zalalövö


Laaben (pts011/03.12.2014/08:45) - Vor zehn Tagen hat ANIMAL SPIRIT, gemeinsam mit einer Schweizer Tierschützerin, einen schrecklichen Fall von "Animal Hoarding" - also krankhaftes Tiere-Sammeln - in Ungarn entdeckt. Es geht dabei um eine gewisse Frau Iris M., zuletzt wohnhaft in Obersulz bei Mistelbach, welche bereits Anfang Oktober in den Medien aufgetaucht ist, weil sie am 30. 9. 2014 in Österreich zu 15 Monaten bedingter Haft wegen betrügerischer Krida verurteilt worden war. Sie hatte damals noch einen Hof im Bezirk Gänserndorf sowie eine Computerfirma, mit der sie in Konkurs ging und 100.000 Euro Firmengeld veruntreut hatte.

Bei den - angeblich aus "Tierschutzgründen" - gehorteten Tieren handelt es sich um mindestens 90 Pferde (weitere 15 sollen auf einem ihrer Einstellplätze in Ungarn "verschwunden" sein), circa 30 Katzen und etliche Hunde. Ca. 60 der armen, teilweise halbverhungerten Pferde stehen derzeit noch auf einem knapp ein Hektar "großen" Gelände mitten in einer kleinen Ortschaft in der Nähe von Zalalövö (ca. 50 km südöstlich von Fürstenfeld), in einer zentimeterdicken Schlamm- und Kotschicht, das "Futter" mittendrin, viel zu wenig Wasser und trotz dort momentan herrschenden Dauerregens ohne Unterstand (Fotos auf Anfrage erhältlich).

Dazu Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL SPIRIT: "Das ist wahrlich ein schlimmer Fall von Animal Hoarding wie man ihn auch nach jahrzehntelanger Tierschutzarbeit selten erlebt. Der eine Grund, wieso wir mit diesem Fall nicht schon gleich nach Bekanntwerden an die Öffentlichkeit gegangen sind, ist der, daß zumindest die vage Hoffnung bestanden hat, daß man mit dieser Frau vernünftig reden könne und sie freiwillig wenigstens ein paar ihrer armen Tiere abgeben würde. Doch leider ist sich Frau M., die offenbar über keinerlei finanzielle Mittel mehr verfügt und überall nur Berge von unbezahlten Rechnungen beziehungsweise Schulden hinterläßt - so zum Beipiel über 10.000 Euro in einer Tierklinik bei Tulln -, in keinster Weise ihrer Lage bewusst. Zudem hat sie mir bereits mit Klage gedroht, nur weil ich mich bei einer Freundin von ihr nach den Pferden erkundigt habe. Der zweite Grund der Verzögerung ist, daß wir bis heute auf eine mögliche Beschlagnahmung und ein Tierhalteverbot hoffen und ein nochmaliges Verschwinden der leidgeprüften Tiere ins Ungewisse verhindern wollen. Immerhin haben diese Tiere ja bereits eine Odyssee von mindestens drei verschiedenen Plätzen in den letzten Monaten hinter sich, weil sie offensichtlich immer wieder verschwindet, wenn der Boden zu heiß für sie wird."

Heutige Amtshandlung vor Ort soll zumindest vorläufige Rettung der Pferde bringen

Heute Vormittag um 10 Uhr findet nun endlich eine Behördenversammlung vor Ort statt, wo auf Einladung auch Dr. Plank von ANIMAL SPIRIT anwesend sein wird. Es werden Amtstierarzt, Notarin, Gesundheitsbehörde, lokale Tierärztin und ein ungarischer Tierschutzverein vertreten sein, um die Übersiedlung der Pferde auf einen nahegelegenen Hof zu verfügen, welcher genügend Platz, Futter und v.a. auch eine große Halle zur Verfügung stellen könnte. Grund dafür wird allerdings nicht die offensichtliche Verletzung von Tierschutzvorschriften sein, sondern die Gesundheitsgefährdung der Nachbarschaft im Ort wegen Seuchengefahr! Die für Übersiedlung und Unterbringung unmittelbar anfallenden Kosten würde vorerst besagte Tierschützerin aus der Schweiz übernehmen, aber auch ANIMAL SPIRIT wurde ersucht, einen Beitrag für notwendige Entwurmungen, dringende medizinische Behandlungen, Kastrationen (es waren/sind 24 Hengste unkastriert, also sind zusätzlich noch Dutzende trächtige Stuten zu vermuten!), Hufschmied, etc. zu leisten.

Dr. Plank abschließend: "Wir ersuchen daher tierliebende Menschen dabei mitzuhelfen, wenigstens einen Teil der Tiere retten zu können und für deren Versorgung einen Beitrag zu leisten, zweckgebunden auf das Spendenkonto AT90 3241 4000 0001 0264, BIC: RLNWATW1414. Sollte es wirklich in absehbarer Zeit auch zu einer behördlichen Beschlagnahmung der Tiere kommen, was alle mit dem Fall befaßten Personen hoffen, dann würden natürlich auch gute Plätze für die Tiere gesucht werden."

(Ende)
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