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pte20000510013 in Leben

Alzheimer-Forschung nutzt bildgebendes Verfahren

Neue Erkenntnisse durch Beobachtung von Mikroröhren


Boston/USA (pte013/10.05.2000/11:00)

Ein neues Bild des Gehirns könnte den Schlüssel zum Verständnis der Alzheimerkrankheit bergen. Bestimmte vertikale Strukturen, auch Mikroröhren genannt, kommen in der Cerebralcortex jedes normalen Gehirns vor. Bei Menschen, welche an Alzheimer erkrankt sind, sind sie jedoch unterbrochen, berichten Wissenschaftler der Universität Boston http://www.bu.edu/ in der Titelgeschichte der Ausgabe der Proceedings of the National Academy of Science. http://www.pnas.org/papbyrecent.shtml

"Diese Strukturen werden normalerweise in der cerebralen Cortex, dem Großhirn angetroffen, jenem aus sechs Schichten aufgebauten Bereich des menschlichen Gehirns. Sie kontrollieren die höheren Funktionen wie rationales Denken und Sprechen. Es könnte sein, dass sie den Schlüssel zum Verständnis und vielleicht zur Umkehr der Verwüstungen bedeuten, welche diese zerstörerische Krankheit anrichtet", sagt H. Eugene Stanley, welcher als "Co-Senior"-Autor die wissenschaftliche Untersuchung betreute und Direktor des Polymerzentrums der Universität Boston ist. http://polymer.bu.edu/~ccruz/AD/gallery/neuron/naturesub_pics/natsub.html

Eine Gruppe von Physikern arbeitete gemeinsam an Gewebeproben und entwickelte ein neues bildgebendes Verfahren, beruhend auf einem Ansatz aus der statistischen Physik. Damit konnten die Wissenschaftler das Gehirngewebe analysieren und visualisieren. Sie verglichen Gewebe aus dem Gehirn von Patienten, welche an Alzheimer und einem damit verbundenen Zustand, dem "Lewy body dementia" (LBD) erkrankt waren, mit dem Gewebe aus dem Gehirn einer Kontrollgruppe.

Die Technik könnte eines Tages eingesetzt werden, um Gewebeveränderungen bei anderen neuronalen Krankheiten, wie der Schizophrenie, zu studieren, vermuten die Bostoner Wissenschaftler. Informationen und Anfragen (in Englisch): Joan Schwartz Boston University Office of Public Relations, E-Mail: joschwar@bu.edu (idw) (Ende)
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