pte20060414013 in Leben
Alterungsprozess und Parkinson hängen mit DNA-Schäden zusammen
Ansatzpunkt für Therapien zur Verbesserung des Energiestoffwechsels
München (pte013/14.04.2006/12:00)
Zwei neue Studien, an denen Forscher des Klinikums der Universität München http://www.klinikum.uni-muenchen.de beteiligt sind, weisen einen Zusammenhang zwischen Schäden an der DNA von Mitochondrien - die alle Zellen des Körpers mit Energie versorgen - und dem Altern bzw. der Parkinson-Erkrankung nach. In einer der Studien wird dargelegt, dass in älteren Gehirnen die Neuronen, die für die Dopaminproduktion zuständig sind, in hohem Maße geschädigte DNA in den Mitochondrien aufweisen. Damit geht ein Absterben von neuronalen Zellen einher, was ein typisches Merkmal des Alterns ist. Die andere Studie weist nach, dass diese Schädigungen nicht nur in der mitochondrialen DNA in Gehirnen älterer Menschen vorkommen, sondern auch in jenen von Parkinson-Patienten. Die Forschungsergebnisse werden in der Mai-Ausgabe von Nature Genetics http://www.nature.com/ng veröffentlicht.
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