pte20000902011 in Leben
Abgeordneter lässt sich Aids-Impfstoff injizieren
Sicherheitsgarantie des Impfstoffes ist nicht gegeben
Oxford (pte011/02.09.2000/15:00)
Evan Harris, Arzt und Abgeordneter des britischen Unterhauses hat sich einen Impfstoff gegen Aids injizieren lassen. Er gehört mit einer kleinen Gruppe von Briten zu den ersten, die den neuen Prototypen des Impfstoffes testen. Wie BBC-online http://www.news6.thdo.bbc.co.uk/hi/english/heath/newsid%5F904000/904084.stm berichtete, hält er den Impfstoff für sicher. Dieser ist derzeit weder zugelassen noch fertig entwickelt.Harris sei froh, bei der Forschung mitwirken zu können. Ein Impfstoff sei die beste Hoffnung, diese Krankheit zu besiegen. Die Versuchsreihe wurde von Forschern der Human Immunology Unit des britischen Forschungsrates http://www.mrc.ac.uk/Oxfo.html gestartet, um herauszufinden, ob der Impfstoff sicher ist und ob er zur Bildung von Antikörpern gegen das Aids-Virus führt.
Der Impfstoff kann nur in Kenia gegen eine bestimmte Form des HI-Virus eingesetzt werden. Dem Bericht von BBC zufolge werde der Impfstoff erst in zehn Jahren zum Einsatz kommen, ferner sei die vollständige Entwicklung mit hohen Kosten verbunden. Wissenschaftler hoffen, dass der Impfstoff relativ leicht gegen andere Formen des HI-Virus entwickelt werden kann. (Ende)
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