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pte20000713027 in Leben

209 Mio. Kinder in der Entwicklung gehemmt

Schäden in der Kindheit bleiben lebenslang


New York (pte027/13.07.2000/14:00)

Weltweit sind 209 Mio. Kinder unter fünf Jahren in der Entwicklung gehemmt. Besonders schlimm ist die Situation in Ost- und Südasien, wo teilweise über 50 Prozent der Fünfjährigen betroffen sind. In Afrika sind es südlich der Sahara rund 40 Prozent. Diese Zahlen sind im eben veröffentlichten "Bericht der Nationen 2000" der UNICEF http://www.unicef.org/pon00 zu lesen.

Der höchste Prozentsatz an Kindern, die in der Entwicklung gehemmt sind, wurde in Äthiopien festgestellt. Hier sind 64 Prozent der Kinder zu klein. Unter den anderen stark betroffenen Ländern sind Nordkorea (62 Prozent), Kambodscha (56 Prozent), Bangladesh (55 Prozent) und Nepal (54 Prozent). Die Zahlen in vielen anderen Ländern liegen jedoch nicht bedeutend niedriger.

In der Entwicklung gehemmt zu sein, sei kein leichtes Schicksal, so der UNICEF-Bericht. Ein Kind, das zu klein gewachsen ist, habe schmerzhafte Zeiten erlebt, in denen es krank gewesen sei und zu wenig zum Essen bekommen habe. Viele überlebten diese Härtetests nicht. Die, die es schafften, seien für das ganze Leben benachteiligt. Die meisten betroffenen Kinder werden nie eine normale Größe haben und werden immer an Untergewicht leiden. Darüber hinaus können nach der Frühkindheit die eingetroffenen Schäden bei den Gehirnfunktionen nicht mehr aufgeholt werden. (unicef) (Ende)
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