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pte20251113004 in Forschung

Belüftungsanlagen werden nun zu CO2-Fallen

Nur das Filtermaterial muss laut einem neuen wissenschaftlichen Konzept getauscht werden


Filter: unscheinbares Material fängt hocheffizient CO2 ein (Foto: Elaina Eichorn, pme.uchicago.edu)
Filter: unscheinbares Material fängt hocheffizient CO2 ein (Foto: Elaina Eichorn, pme.uchicago.edu)

Chicago (pte004/13.11.2025/06:15)

Belüftungsanlagen in Büros und Tunnelbauwerken entfernen CO2 aus der Luft gänzlich ohne Umbau - zumindest wenn es nach Po-Chun Hsu von der Pritzker School of Molecular Engineering der University of Chicago und Ronghui Wu von der Nanyang Technological University geht. Ihnen zufolge müssen nur die Filter, die normalerweise vor allem Staub zurückhalten, durch Membranen aus Kohlenstoff-Nanofasern ersetzt werden. Die Fasern sind mit Polyethylenimin getränkt. Das Material saugt CO2 wie ein Schwamm an und hält es fest.

Regeneration in der Sonne

Ist das Filtermaterial gesättigt, wird es ausgetauscht. Die belasteten Filter sollen zu einer speziellen Aufbereitungsanlage gebracht werden, in der sie erhitzt werden. Dabei wird das CO2 frei, sodass es als Rohstoff beispielsweise für die Herstellung von umweltneutralen Kraftstoffen nutzen lässt. Die Filter können dann erneut eingesetzt werden. Als Wärmequelle schlagen die Forscher die Infrarotstrahlen der Sonne vor.

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