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pts20230605007 Tourismus/Reisen, Forschung/Entwicklung

Aktuelle Studie zu Urlaubsbedürfnissen

Verstärktes Bedürfnis nach Auslandsreisen trotz gestiegener finanzieller Sorgen für 2023


Die Umfrage zeigt, dass das Bedürfnis nach Reisen weiter gestiegen ist (Foto: pexels.com)
Die Umfrage zeigt, dass das Bedürfnis nach Reisen weiter gestiegen ist (Foto: pexels.com)

Krems (pts007/05.06.2023/08:00)

Eine Studie des Corps Touristique und des IMC Krems ortet trotz gestiegener finanzieller Sorgen für 2023 ein verstärktes Bedürfnis nach Auslandsreisen.

Trotz gestiegener finanzieller Sorgen gibt es ein verstärktes Bedürfnis nach Auslandsreisen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Dr. Claudia Bauer-Krösbacher und Dr. Markus Eitle vom Institut Tourismus, Wein Business und Marketing an der IMC Fachhochschule Krems (IMC Krems), die die beiden Forscher*innen für den Corps Touristique Austria veröffentlicht haben.

Allzeit-Favoriten

Die Reisebereitschaft der Österreicher*innen (+ 18 Jahre) ist im Vergleich zum letzten Jahr weiter angestiegen und liegt bei 87 % für die Saison 2023. Davon erwägen 72 %, privat ins Ausland zu reisen. Die Corona-Krise spielt für diejenigen, die keine Reisen ins Ausland planen, eine untergeordnete Rolle. Stattdessen sind finanzielle Sorgen die Hauptursache, keine Auslandsreise zu planen. Die Top-5-Wunschreiseziele im Ausland bleiben Italien, Kroatien, Deutschland, Spanien und Griechenland.

Die beliebteste Art des Auslandsurlaubs für die Österreicher*innen ist nach wie vor der Strand- bzw. Badeaufenthalt, gefolgt von Städtereisen, Wellness und Kultur. Außerdem gewinnen Pauschalreisen deutlich an Bedeutung. Der Hauptzeitpunkt der geplanten Reisen 2023 konzentriert sich auf die Hauptreisezeit im Sommer, wobei Reisen im April und vor allem Mai an Beliebtheit zulegen. Die stärksten Reisemonate für Privatreisen ins Ausland sind voraussichtlich die Monate September, August, Juni und Juli. Trotz eines Rückgangs zum Vorjahr bleibt der PKW das beliebteste Reiseverkehrsmittel unter den Befragten. Flugzeug und Bus haben an Beliebtheit leicht gewonnen. Am liebsten reisen die Österreicher*innen nach wie vor mit Partner*in, Familie und Freund*innen oder Bekannten.

Hohe Ansprüche

Vier-Sterne-Hotels sind nach wie vor die beliebteste Unterkunftsart, 2023 sind bei Ferienwohnungen bzw. Apartments und Privatunterkünften leichte Rückgänge zu erwarten. Dies könnte durch die deutlich reduzierten Sorgen in Verbindung mit der Corona-Krise begründet sein. Die Bereitstellung kostenfreier Handdesinfektionsmöglichkeiten, Informationen zu Covid-Regelungen und -Richtlinien und Hygiene- bzw. Qualitätslabels sind Maßnahmen, die sich österreichische Auslandsreisende im Hinblick auf Corona in den Reisedestinationen nach wie vor wünschen. Entspannung, Erholung, Ruhe, Sonne, Strand und Meer sind die wichtigsten Begriffe und Motive, welche die Österreicher*innen mit einem idealen Auslandsurlaub verbinden. Kulinarik, Städte und Kultur gelten ebenfalls als überdurchschnittlich wichtige Reisemotive für 2023.

Die wesentlichsten Kriterien für die Wahl des Reiseziels sind Sauberkeit und Hygiene, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, Freundlichkeit, Sicherheit sowie Wetter und Klima. Die wichtigsten Reiseinformationsquellen bleiben Empfehlungen von Freunden und Familie, gefolgt von Internetseiten der Anbieter*innen – zum Beispiel Hotels oder Fluglinien – sowie Reiseportale. Buchungsplattformen sowie die direkte Buchung bleiben die wichtigsten Kanäle für Auslandsreisen. Booking.com ist mit 92 % die am häufigsten genutzte Online-Buchungsplattform. Sowohl das veranschlagte Gesamtreisebudget als auch das Reisebudget für die Hauptreise der Österreicher*innen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.

Die Haltung der österreichischen Reiseplaner*innen zum Thema Nachhaltigkeit ist in den vergangenen fünf bis zehn Jahren gestiegen. Vor allem eine regionale und saisonal angepasste Küche, Mülltrennung und Recycling und der schonende Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Urlaubsdestination werden geschätzt. Hauptsorgen und Ängste in Bezug auf die Reiseplanung sind – vermutlich in Verbindung mit der aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Lage – die steigende Inflation und Energiepreise sowie Bedenken bezüglich der politischen Stabilität und Sicherheit am Urlaubsort. Erstmals wurde dieses Jahr die Meinung der Österreicher*innen zur europäischen Kulturhauptstadt abgefragt. Immerhin 29 % der Reisewilligen geben an, das Projekt zu kennen; 11 % wollen es in ihre Reiseplanung einfließen lassen.

Fazit

Die Umfrage zeigt, dass das Bedürfnis nach Reisen generell und insbesondere ins Ausland weiter gestiegen ist. Im Gegensatz zu den letzten Jahren spielt die Corona-Krise eine weniger wichtige Rolle. Stattdessen machen sich die Österreicher*innen Sorgen über die Leistbarkeit der Reise. Im Urlaub suchen die Befragten vor allem nach Entspannung, Ruhe und Erholung, bevorzugt in Form eines Badeurlaubs.

(Ende)
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