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pta20221003031
Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

Frequentis AG: Erfolgreiche Drohnen-Testflüge für EU-Projekt GOF 2.0 in Österreich


Wien (pta031/03.10.2022/13:14) - Erfolgreiche Drohnen-Testflüge für EU-Projekt GOF 2.0 in Österreich

Der Drohnenmarkt wächst rasant und unbemannte Flugzeuge, darunter auch Lufttaxis, sind der nächste wichtige Schritt für die Entwicklung luftseitiger, digitaler Mobilitätstechnologien. Das SESAR JU-Projekt GOF 2.0 Urban Airspace Validation entwickelt Lösungen für die sichere und nachhaltige Integration von unbemannten Luftfahrzeugen und Lufttaxibetrieb im städtischen Luftraum. Im September fand in Österreich eine wichtige Testreihe statt, deren Erkenntnisse einen Meilenstein für die Weiterentwicklung markieren.

15 Partner aus der Wissenschaft, sowie der Drohnen- und Luftfahrtindustrie arbeiten im Rahmen des EU-Projekts GOF 2.0 zusammen, um eine sichere, geordnete und effiziente Steuerung von unbemannten Luftfahrtsystemen in einer Umgebung mit bemannter Luftfahrt zu ermöglichen. Die Interoperabilität steht im Vordergrund und ermöglicht eine sichere (Daten-) Kommunikation zwischen den luft- und bodenseitigen Systemen. Dadurch entsteht ein "System der Systeme", welches klassische Luftverkehrsmanagement sowie neue und verbesserte drohnenspezifische Dienste vereint. Das internationale Konsortium besteht aus Estonian Air Navigation Services (EANS), Dimetor, Airbus Urban Mobility GmbH, Aviamaps, CAFA Tech, DroneRadar, EHang, Fintraffic ANS, Frequentis, PCSS Poznańskie Centrum Superkomputerowo-Sieciowe, Polish Air Navigation Services Agency, Robots.Expert, Threod Systems, Unmanned Life, Vaisala.

Grundlage für eine wirtschaftliche und skalierbare Nutzung dieser neuartigen luftgestützten Mobilitätstechnologie ist die weitere Integration von Flughafen- und Hafeninfrastruktur, öffentlichem Verkehr sowie Logistikzentren. Im Fokus steht bei allen Anwendungsfällen die Effizienzsteigerung im Vergleich zu bodengestützten Technologien sowie die Unterstützung einer nahtlosen Transportkette zwischen urbanen Bereichen und den Flughäfen unter Berücksichtigung höchster Sicherheits­anforderungen.

Die im Rahmen des Projektes entwickelten Systeme werden in verschiedenen europäischen Ländern seit April 2022 zusammen mit den Flugsicherungsbehörden validiert. Der Flughafen St. Georgen am Ybbsfeld - unweit Amstetten - wurde für die österreichische Validierung gewählt. Dabei wurden unter anderem die automatisierte Paketzustellung im Tiefflug und deren sicheres Zusammenspiel mit dem konventionellen Flugverkehr als Beispiel für einen realitätsnahen Anwendungsfall umfassend getestet.

"Es ist von höchster Wichtigkeit, dass die Drohnensteuerungssysteme nahtlos mit dem Luftverkehrsmanagement interagieren und so einen sicheren und reibungslosen Ablauf gewährleisten können", erklärt Günter Graf, Vice President New Business Development and Innovation bei Frequentis, dem österreichischen GOF 2.0 Partner und Gastgeber dieser Validierung. "Herzlichen Dank an unsere Partner für die die gute Zusammenarbeit und ihren Besuch bei uns in Österreich. Das Team funktioniert hervorragend, und die Ergebnisse sind vielversprechend."

Die Ergebnisse der GOF2.0-Demonstrationen unterstreichen die technischen Möglichkeiten sowie die künftigen Herausforderungen bei der Integration gleichzeitiger unbemannter Flüge in den mit der bemannten Luftfahrt geteilten städtischen Luftraum auf der Grundlage der Initiative der Europäischen Kommission zur Integration von Drohnen in den europäischen Luftraum. "Die GOF 2.0-Demonstrationen zeigen, wie wichtig es ist, U-Space-Informationen direkt in die Mission-Control-Systeme der Drohnenbetreiber zu integrieren", sagt Jonas Stjernberg, Senior Vice President und Partner bei Robots.Expert: "Die größte Herausforderung für die Industrie und die Regulierungs­behörden besteht darin, sicherzustellen, dass die U-Space-Systeme auf europäischer Ebene interoperabel sind."

Dieses Projekt wurde im Rahmen des SESAR 3 Joint Undertaking EU-Forschungs- und Innovationsprogramms "Horizon 2020" unter der Fördervereinbarung Nr. 101017689 gefördert. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Projektwebsite: www.gof2.eu.

Über FREQUENTIS

Frequentis ist globaler Anbieter von Kommunikations- und Informationssystemen für Kontrollzentralen mit sicherheitskritischen Aufgaben. Das börsennotierte Familienunternehmen entwickelt innovative Lösungen in den Segmenten Air Traffic Management (zivile und militärische Flugsicherung, Luftverteidigung) und Public Safety & Transport (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Schifffahrt, Bahn). Mit einem Marktanteil von 30% ist die Gruppe Weltmarktführer bei Sprachkommunikationssystemen für die Flugsicherung. Global führend ist Frequentis auch im Informationsmanagement und bei Nachrichtensystemen für die Luftfahrt.

Als Weltkonzern mit etwa 2.000 MitarbeiterInnen (Vollzeitkräfte, FTE) verfügt Frequentis über ein globales Netzwerk von Gesellschaften in über 50 Ländern, der Firmensitz ist in Wien. Die Produkte, Services und Lösungen sind bei Kunden an mehr als 40.000 Arbeitsplätzen in rund 150 Ländern im Einsatz. Frequentis notiert an der Wiener und Frankfurter Börse, ISIN: ATFREQUENT09, WKN: A2PHG5. Im Jahr 2021 wurde ein Umsatz von EUR 333,5 Mio. und ein EBIT von EUR 29,0 Mio. erwirtschaftet.

Dort, wo Frequentis-Systeme zum Einsatz kommen, sind Menschen für die Sicherheit anderer Menschen und Güter verantwortlich. Lösungen zur Luftverkehrsoptimierung für Flugsicherungszentralen unterstützen bei der Reduktion von Emissionen.

Detailinformation über Frequentis finden Sie auf der Homepage www.frequentis.com.

Barbara Fürchtegott, Head of Communications
barbara.fuerchtegott@frequentis.com, +43 1 81150-4631

Stefan Marin, Head of Investor Relations
stefan.marin@frequentis.com, +43 1 81150-1074

Über SESAR 3 JU

SESAR 3 Joint Undertaking ist eine institutionalisierte europäische Partnerschaft zwischen Partnern aus dem privaten und öffentlichen Sektor, die durch Forschung und Innovation die Verwirklichung des digitalen europäischen Luftraums beschleunigen soll. Zu diesem Zweck werden die modernsten technologischen Lösungen zur Steuerung von konventionellen Flugzeugen, Drohnen, Lufttaxis und anderen Geräten, die in größeren Höhen fliegen, genutzt, entwickelt und beschleunigt. Die SESAR-3-JU-Partnerschaft bringt die EU, Eurocontrol und mehr als 50 Organisationen zusammen, die die gesamte Wertschöpfungskette der Luftfahrt abdecken, von Flughäfen, Luftraumnutzern aller Kategorien, Flugsicherungsdienstleistern, Drohnenbetreibern und Dienstleistern, der Fertigungsindustrie und der Wissenschaft. Die Partnerschaft arbeitet auch eng mit den Regulierungs- und Normungsgremien, insbesondere der EASA und der Eurocae, sowie mit wichtigen Interessengruppen wie Berufsverbänden, der Raumfahrt- und Militärbranche und globalen Partnern zusammen.

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1100 Wien
Österreich
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Börsen: Amtlicher Handel in Wien
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Weitere Handelsplätze: Regulierter Markt in Frankfurt
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