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pta20220818025
Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

Biofrontera AG: Biofrontera berichtet über die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2022


Leverkusen (pta025/18.08.2022/21:20) - Die Biofrontera AG (ISIN: DE0006046113), ein internationales biopharmazeutisches Unternehmen, veröffentlichte heute die Ergebnisse für die ersten sechs Monate zum 30. Juni 2022.

Finanzkennzahlen und Geschäftsverlauf für das erste Halbjahr 2022

In TEUR6M 20226M 2021
Umsatzerlöse15.07613.094
davon Produktumsätze3.36012.211
Bruttoergebnis vom Umsatz12.30711.082
Forschungs- und Entwicklungskosten-3.134-2.921
Allgemeine Verwaltungskosten-2.563-5.553
Vertriebskosten-3.357-10.191
Ergebnis aus der betrieblichen Tätigkeit3.252-7.583
EBITDA3.367-5.768
EBIT2.990-7.391
Ergebnis vor Steuern-36.061-8.835
Ergebnis nach Steuern-36.745-8.872

Die Biofrontera kann aufgrund einer deutlichen Geschäftsbelebung im Europageschäft, vornehmlich aber im US-Geschäft zur Mitte des Jahres 2022 auf einen erfreuliches Umsatzwachstum von 15% zurückblicken. Nachdem in Deutschland die Umsätze hinter den Erwartungen zurückblieben, hat sich das Europageschäft mit einem Umsatzplus von 53% sehr positiv entwickelt.

Die Biofrontera erzielte im Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2022 einen Gesamtumsatz von 15.076 TEUR gegenüber 13.094 TEUR in ersten Halbjahr 2021, ein Plus von rund 15 %. Als Folge der Entkonsolidierung der Biofrontera Inc. werden die Umsätze der Gruppe mit der Biofrontera Inc. ab diesem Geschäftsjahr als Umsätze aus Lizenzeinnahmen erfasst. Daher haben sich die Lizenzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 10.464 TEUR auf 11.347 TEUR (Vorjahr: 883 TEUR) erhöht, wohingegen sich die Umsätze aus Produktverkäufen um 8.851 TEUR gegenüber dem Vorjahr auf 3.360 TEUR verringert haben (Vorjahr: 12.211.000 EUR).

Die Umsatzentwicklung in Deutschland fiel im Periodenvergleich verhalten aus. Im ersten Halbjahr 2022 wurde in Deutschland einen Umsatz von 2.084 TEUR erzielt im Vergleich zu 2.718 TEUR in der Vorjahresperiode 2021, somit ein Rückgang um 23 %. Eine generell schwache Marktentwicklung für Präparate gegen aktinische Keratose und die Problematik von spanischen Reimporten gaben für diese Entwicklung den Ausschlag.

In den restlichen europäischen Ländern erzielte Biofrontera in den ersten 6 Monaten 2022 einen Produktumsatz von 1.276 TEUR. EUR, verglichen mit 836 TEUR im Vorjahreszeitraum 2021, ein deutliches Plus von 53 %. Nachdem bereits Galenica AB mit dem Vertrieb von Ameluz® und BF-RhodoLED® in den skandinavischen Ländern Mitte 2021 gestartet war und bereits eine zweite Verkaufscharge abgerufen hat, steht nun auch in Polen der Vermarktungsstart bevor.

Kostenseitig erhöhten sich die Forschungs- und Entwicklungskosten im Berichtszeitraum um 7 % auf 3.134 TEUR gegenüber 2.921 TEUR im Vorjahr. Die allgemeinen Verwaltungskosten betrugen im ersten Halbjahr 2022 2.563 TEUR und verminderten sich um insgesamt 2.990 TEUR gegenüber dem Vorjahr (5.553 TEUR). Die Vertriebskosten beliefen sich im ersten Halbjahr 2022 auf 3.357 TEUR, gegenüber dem Vorjahrswert von 10.191 TEUR, eine deutliche Verringerung um 6.834 TEUR. Ursächlich hierfür war hauptsächlich der im Vorjahreswert enthaltene Kostenanteil der Biofrontera Inc. von 7.275 TEUR.

Das EBITDA des Konzerns verbesserte sich im ersten Halbjahr 2022 um 9.135 TEUR auf 3.367 TEUR gegenüber dem Vorjahreszeitraum (‑5.768 TEUR), im Wesentlichen bedingt durch die Entkonsolidierung der Biofrontera Inc. zum 31. Dezember 2021.

Diese Effekte wirkten sich entsprechend auch auf das EBIT aus, das sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 2.990 TEUR (Vorjahreszeitraum: ‑7.391 TEUR) verbesserte.

Die Zahlungsmittel- und Zahlungsmitteläquivalente betragen im Konzern zum 30. Juni 2022 1.748 TEUR (Vorjahr: 6.908 TEUR).

Prognose

Die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2022 verlief in Übereinstimmung mit den Erwartungen des Vorstands. Dieser hält daher weiterhin an der veröffentlichten Prognose für das Geschäftsjahr 2022 fest. So erwartet der Konzern für das Geschäftsjahr 2022 weiterhin einen Umsatz einen Umsatz von 24 bis 27 Mio. EUR, ein annähernd ausgeglichenes EBITDA sowie ein negatives EBIT im niedrigen einstelligen Millionenbereich.

Details zu den Geschäftszahlen zum 30. Juni 2022 finden sich im Halbjahresfinanzbericht, der auf der Internetseite der Biofrontera AG unter http://www.biofrontera.de/de/investoren/finanzberichte veröffentlicht ist.

-ENDE-

Hintergrund:

Die Biofrontera AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das auf die Entwicklung und den Vertrieb dermatologischer Medikamente und medizinischer Kosmetika spezialisiert ist. Das Leverkusener Unternehmen entwickelt und vertreibt innovative Produkte zur Heilung, zum Schutz und zur Pflege der Haut. Zu den wichtigsten Produkten gehört Ameluz®, ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von hellem Hautkrebs und dessen Vorstufen. Ameluz® wird seit 2012 in der EU und seit Mai 2016 in den USA vermarktet. In Europa vertreibt das Unternehmen zudem die Dermokosmetikserie Belixos®, eine Spezialpflege für geschädigte oder erkrankte Haut. Biofrontera hat eines der wenigen deutschen Unternehmen eine zentralisierte europäische und eine US-Zulassung für ein selbst entwickeltes Medikament erhalten. Die Biofrontera-Gruppe wurde 1997 von Prof. Dr. Hermann Lübbert gegründet und ist an der Frankfurter Börse (Prime Standard) und im US-Freiverkehr (BFAGY) gelistet. http://www.biofrontera.com/

Zukunftsgerichtete Aussagen: Bestimmte Aussagen in dieser Pressemitteilung sind zukunftsorientiert im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Diese Aussagen können durch die Verwendung von zukunftsgerichteten Begriffen wie "antizipieren", "glauben", "prognostizieren", "schätzen" und "beabsichtigen", unter anderem, gekennzeichnet sein. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Annahmen des Managements der Biofrontera AG, die nach bestem Wissen und Gewissen getroffen wurden und ihrer Meinung nach angemessen sind. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Leistung oder der Erfolg des Unternehmens oder der Branche wesentlich von den Ergebnissen, der Finanzlage, der Leistung oder dem Erfolg abweichen, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebracht oder impliziert werden. Auf solche Aussagen sollte kein übermäßiges Vertrauen gesetzt werden. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich nur auf das Datum, an dem sie gemacht werden, und das Unternehmen ist nicht verpflichtet, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten.

(Ende)
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