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pta20220810043
Veröffentlichung von Insiderinformationen gemäß Artikel 17 MAR

Mühlbauer Holding Aktiengesellschaft: Halbjahresfinanzbericht 2022


Roding, den 10. August 2022 (pta043/10.08.2022/18:10) - Der Mühlbauer Konzern erzielte im 1. Halbjahr einen konsolidierten Umsatz von 156,5 Mio. EUR. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2021 (158,2 Mio. EUR) verringerte sich damit das Umsatzvolumen um 1,70 Mio. EUR bzw. 1,1%. Die Gesamtleistung erhöhte sich um 15,5 Mio. EUR bzw. 8,8% von 176,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 1 Mio. EUR. Gleichzeitig ist der EBIT mit 8,7 Mio. EUR um 36,0 Mio. EUR bzw. 80,6% geringer als im Vorjahr (44,8 Mio. EUR).

Der im Berichtszeitraum erzielte konsolidierte Auftragseingang erhöhte sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (199,0 Mio. EUR) nochmalig um absolut 89 Mio. EUR bzw. 44,8% auf 288,2 Mio. EUR. Allein die die Business Line AUTOMATION trug mit einem Wachstumsplus von 114,4 Mio. EUR bzw. 133% dazu bei, auch der Geschäftsbereich PRECISION PARTS & SYSTEMS konnte mit einer Steigerung von 46% gegenüber dem Vorjahr aufwarten. Im Geschäftsbereich TECURITY® konnten unbereinigt 59% des Portfoliovolumens des Vorjahres erreicht werden.

Der Auftragsbestand des Mühlbauer Konzerns betrug 716,2 Mio. EUR am 30.06.2022. Im Vergleich zum 30.06.2021 (461,9 Mio. EUR) entspricht dies einer Erhöhung von 254 Mio. EUR bzw. 55,1%.

Die Umsatzerlöse verzeichneten mit 156,5 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (158,2 Mio. EUR) einen leichten Rückgang um 1,7 Mio. EUR. Dies galt vor allem für den Geschäftsbereich AUTOMATION, wobei die beiden Geschäftsbereiche PRECISION PARTS & SYSTEMS und Business Line TECURITY® ausgleichen konnten.

Das vom Technologiekonzern Mühlbauer erwirtschaftete operative Ergebnis fiel im Berichtszeitraum mit 8,65 Mio. EUR um 36 Mio. EUR bzw. 80,6% geringer aus als im vergleichbaren Vorjahrzeitraum (44,6 Mio. EUR). In Relation zum Umsatz i.H.v. 156,5 Mio. EUR entspricht dies einer EBIT-Marge von 5,5% (Vorjahr 28,3%).

Die wesentlichen Veränderungen der Gewinn- und Verlustrechnung zwischen dem 1. Halbjahr 2021 und dem 1. Halbjahr 2022 stellen sich wie folgt dar:

  • Die Gesamtleistung erhöhte sich in absoluten Zahlen kräftig um 15,5 Mio. EUR. Dieser Anstieg resultierte vor allem aus einer nahezu verdoppelten Bestandszuführung.
  • Der Personalaufwand stieg moderat um 16,5%; in absoluten Werten um 9,5 Mio. EUR bedingt durch einen dreistelligen Personalzuwachs sowie Lohn- und Gehaltssteigerungen.
  • Die übrigen Steigerungen bei Materialaufwand (+12 Mio. EUR), sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie Energie-, Fracht- und Reisekosten (+8,7 Mio. EUR) und Kursdifferenzen (5,3 Mio. EUR) spiegeln die derzeit herrschenden Wirtschaftsbedingungen wider. Einmalige Rechtsberatungskosten in Höhe von 1,9 Mio. EUR sowie Verkaufsprovisionen von rund 1,2 Mio. EUR sicherten den Anstieg des Auftragseinganges nachhaltig.

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt für das 1. Halbjahr 2022 0,45 EUR je Aktie (Vorjahr 2,44 EUR je Aktie).

Insgesamt geht der Vorstand derzeit für den Gesamtkonzern aufgrund der jüngst weiter verschlechterten Situation von einem niedrigeren einstelligen %-Bereich beim Umsatz und einem deutlich geringeren EBIT bzw. Umsatzrendite vor Steuern aus. Der Netto-Cash Flow wird deutlich geringer erwartet. Gegenwärtig sind keine Entwicklungen zu erkennen, die bestandsgefährdend sein könnten.

(Ende)
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