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KFM Deutsche Mittelstand AG
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pta20220615038
Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

KFM Deutsche Mittelstand AG: 8,50%-R-Logitech S.A.M.-Anleihe 18/23 wird weiterhin als "äußerst attraktiv" (5 von 5 möglichen Sternen) eingeschätzt

KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer (Update)


Düsseldorf (pta038/15.06.2022/16:05) - In ihrem aktuellen Barometer zu der 8,50 %-Anleihe der R-Logitech S.A.M. mit Laufzeit bis 2023 (WKN A19WVN) kommt die KFM Deutsche Mittelstand AG zu dem Ergebnis, die Anleihe weiterhin als "äußerst attraktiv (positiver Ausblick)" (5 von 5 möglichen Sternen) einzuschätzen.

Darstellung des Unternehmens anhand veröffentlichter, kostenlos und frei zugänglicher Informationen[1]

Branche: Logistik

Kerngeschäft:

internationaler Anbieter von Hafen-Infrastruktur und Logistik-Dienstleistungen

Marktgebiet:

weltweit

(15 Länder in Europa, 3 Länder in Amerika, 18 Länder in Afrika, 4 Länder im mittleren Osten und Asien)

Tochter-Gesellschaften und deren Geschäftsmodelle:

Die R-Logitech Gruppe ist in sechs Geschäftsbereichen organisiert: Häfen und Terminals, Logistik-Dienstleistungen, Massengutumschlag, Sack-Abfüllungen, Transporte und Technology. Das (konsolidierte) Berichtswesen der Gruppe konzentriert sich auf die Bereiche Hafenbetrieb und Logistik-Dienstleistungen, die folgende vier Unternehmen, bzw. Beteiligungen an diesen, umfassen:

Euroports (35 Tiefsee-Terminals, fünf Inlandsterminals, 62 Mio. Tonnen Umschlag pro Jahr und 4,8 Mio. Tonnen Lagerkapazität in Europa & China): eines der größten Hafen-Infrastruktur Unternehmen Europas, das ein Netzwerk von Häfen an strategischen Standorten quer über Europa und China betreibt/führt und seine Position mit Akquisitionen in strategische Standorte stärkt. Seine Kundenvorteile beinhalten hoch qualitative maritime Lieferketten, die durch das Netzwerk aus Tiefsee- und Inland-Terminals zur Verfügung gestellt werden. Es hat langfristige Geschäftsverbindungen mit führenden industriellen Kunden quer über die Industrie mit natürlichen Rohstoffen, inklusive Metallen und Mineralien, Düngemittel, Zucker und Papier.

R-Logistic (20 Standorte, über 600 Mitarbeiter, West-/Zentral-Afrika): ist mit einem Netzwerk aus Anlagen und Büros auf dem afrikanischen Kontinent tätig. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden in deren Kerngeschäften (Bergbau, Öl und Gas, Industrie, Landwirtschaft, Warenterminhandel, militärische Logistik und Kühlketten) mit innovativen und ganzheitlichen Transportlösungen unter Nutzung verschiedener Transportmittel und bietet Terminalmanagement-Dienstleistungen für normale und Massengüter.

Es betreibt Hafen-Terminals in West Afrika mit effizienten Arbeitsprozessen quer durch die Lieferketten, die von den umfangreichen Synergien der R-Logitech-Gruppe zwischen China und Afrika profitieren.

Nectar Group (Gründung 1972, über 400 Mitarbeiter): Betreiber von Hafen-Terminals in Süd/Ost-Afrika, Spezialist für Güterumschlag und Anbieter von Hafen-Dienstleistungen. Das Unternehmen ist innovativ und führend bei der Verladung von Massen-/Schüttgütern in Säcken an Kaianlagen. Es ist in der Lage, Be-/Entladen von Schiffen, Abfüllen von Waren (Schüttgut) in Säcke, Lagerhaltung und Logistik-Lösungen für jeden Bedarf sowie eine Bandbreite mobiler Lösungen für den Güterumschlag, inklusive seiner preisgekröhnten mobilen Techniken, anzubieten. Seine branchenführende Ausstattung kann massgeschneidert werden, um spezifische Anforderungen zu erfüllen.

Manuport Logistics (Sitz in Antwerpen, 23 Büros weltweit, über 600 Mitarbeiter, in 2021: 420 Mio. Euro Umsatz, 325.000 TEU Umschlag): Das Unternehmen bietet Kunden ganzheitliche Lieferketten-Lösungen mit breiten Möglichkeiten an Speditions-Dienstleistungen sowie ein diversifiziertes Portfolio führender Kunden mit speziellen industriellen Bedürfnissen (Konsumprodukten, Textilien, Bodenbelägen, Stahl, komplexer Projekt-Fracht, Zucker, Forstprodukten, Düngemittel, Nahrungsmitteln, Chemikalien, Öl und anderen Flüssigkeiten). Jede Speditions-Lieferkette erfordert ihr eigenes Fachwissen. Dieses bietet das Unternehmen durch ein Expertenteam, unterstützt durch spezielle Zertifizierungen wie ISO 9001 und AEO.

Mitarbeiter: mehr als 3.000

Unternehmenssitz: Fürstentum Monaco

Gründung/Historie:

Die R-Logitech S.A.M. (Emittentin) wurde 2015 mit Sitz in Monaco als Holding für Logistik- und Technik-Lösungen gegründet. In 2019 wechselte sie ihre Rechtsform von einer GmbH nach Monegassischem Recht

"R-Logitech S.a.r.l." in die heutige Aktiengesellschaft nach Monegassischem Recht "R-Logitech S.A.M." (Société Anonyme Monégasque).

Konzernhintergrund: Die R-Logitech S.A.M. und ihre Schwesterunternehmen Metalcorp S.A. und AGRI RESOURCES S.A. sind die wesentlichen Gesellschaften der Monaco Resources Group S.A.M. Letztere hat ihren Hauptsitz im Fürstentum Monaco, sowie wichtige Standorte in London und Luxemburg und ist mit über 5.000 Mitarbeiter in über 45 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Der Konzern kombiniert natürliche Ressourcen (Bergbau, Hochöfen etc.), Infrastruktur-Logistik (Seehäfen) mit Finanzkompetenz und erwirtschaftet in fünf Geschäfts-Divisionen zusammen einen Umsatz von 1,52 Mrd. EUR in 2021. Für weitere Informationen verweisen wir auf den veröffentlichten Konzern-Geschäftsbericht.

Geschäftsmodell/Produkte/Dienstleistungen:

Die R-Logitech S.A.M. Unternehmensgruppe ist ein führender globaler Betreiber von Hafen-Infrastruktur und Anbieter von (spezialisierten) Logistik- und Speditions-Dienstleistungen sowie Lösungen für Einkauf-, Lagerhaltung und Technik, die in erster Linie auf natürliche Resourcen fokussiert sind.

Das Unternehmen bietet ganzheitliche End-to-end-Lieferketten-Dienstleistungen, inklusive Hafen- und Terminal-Management an. Das globale Hafen-Netzwerk von R-Logitech an strategischen Standorten (quer durch Europa, Afrika, Asien und Amerika) bietet nach eigenen Angaben ein einmaliges Kunden-Angebot ganzheitlicher Dienstleistungen, vom Ursprung über Haupthandelswege bis zum Ziel der Güter.

Die Unternehmensgruppe betreibt insgesamt 50 Hafen-Terminals mit ca. 35 km Kai-Länge, ist in 40 Ländern aktiv und bewegt mehr als 70 Mio. Tonnen pro Jahr. Sie ist fokussiert auf Massengüter und Massenstückgut (Stückgüter, die in großen Mengen verladen werden) und bewegt Waldprodukte (Holz, Papier, Zellstoff), Düngemittel und Mineralien, Zement, Zucker, Landwirtschaftliche Schüttgüter, Stahl, Metalle und Mineralien, Frisches und Gefrorenes, alternative Energien und flüssige Massengüter (Öl- und Benzinprodukte).

Das Unternehmen orientiert sich, im Konzernverbund, an den höchsten ESG-Standards und wurde diesbezüglich vielfach ausgezeichnet.

Mitbewerber/Alleinstellungsmerkmal/Besonderheit:

Die R-Logitech-Gruppe sieht strategische Standorte, eine starke finanzielle Entwicklung, ihr risikoaverses Geschäftsmodell, ein attraktives Produktportfolio und Diversifikation als ihre Schlüsselstärken an.

Das Unternehmen ist auf den Umschlag und die Lagerung von essentiellen Rohstoffen (frische Güter, landwirtschaftliche Schüttgüter (Agribulk), Düngemittel, Zucker, Papier und Zellstoff fokussiert.

Strategie: Die Strategie des Unternehmens umfasst acht Punkte:

Führender Hafenbetreiber globaler Größenordnung mit hohen Markteintrittsbarrieren bzw. klarem Alleinstellungsmerkmal (nicht reproduzierbares, ganzheitliches, globales Netzwerk von Hafen-Terminals, strategisch angesiedelt um ein ansonsten nicht zugängiges Einzugsgebiet zu versorgen).

Steuerung unterschiedlicher, essentieller Rohstoffe über eine große Bandbreite globaler Märkte (Fokus auf essentielle Rohstoffe und solche, die für die Erleichterung der Energiewende erforderlich sind)

Diversifizierte, erstklassige Basis mit Großkunden (Erfolgsbilanz langjähriger Geschäftsbeziehungen mit erstklassigen Großkunden)

Langfristige Konzessionen/Lizenzen (Unterstützt durch vertraglich zugesicherte Verlängerungsrechte und 100%ige Erfolgsbilanz von Verlängerungen)

Starkes, vorhersehbares Ertragswachstum mit einem rentablen, cash-generierendem Geschäftsmodell (langfristige Verträge die hauptsächlich Zahlungsgarantien, langfristige, exklusive und andere feste Vereinbarungen beinhalten)

Nachhaltiges zukünftiges Wachstum aus konkreten kurzfristigen Möglichkeiten (Potential für organisches und akquisitionsbasiertes Wachstum)

Bester, an den höchsten ESG-Standards orientierter, Betreiber (klare Wachstumsstrategie um die Energiewende zu unterstützen)

Höchst verpflichtete, langfristige Anteilseigner und Management mit excellenter Erfolgsbilanz (Hoch erfahrenes Managementteam mit nachweisbarer Erfolgsbilanz erfolgreicher Akquisitionen)

Kunden: Industrieunternehmen weltweit

Lieferanten: Anlagenbauer für Krähne und Hafentechnologie

Markt / Branche[2]

Bei dem Umschlag von Gütern in Seehäfen unterscheidet man vor allem Containergut[3], konventionelles Stückgut, Kühlgüter, flüssiges/trockenes Massengut und Sauggut. Die Menge der geladenen Massengüter im internationalen Seehandel hat sich im Zeitraum von 1970 bis 2020 von 448 Mio. Tonnen auf 3.181 Mio. Tonnen kontinuierlich gesteigert. Ein Rückgang ist nicht absehbar.

Weltweit hat China beim Containerumschlag mit seinen ca. 2.000 Häfen die Nase vorn. Die größten Häfen der Welt sind mit Shanghai, Singapur und Ningbo-Zoushan allesamt chinesisch.

In Europa ist Rotterdam der mit Abstand größte Hafen (Entstehung im 14. Jahrhundert, in 2021: 468,7 Mio. Tonnen Umladung, 15,3 Mio. TEU Container-Umschlag, 174.000 Arbeitsplätze, 730.038 Teuro Nettoumsatz) vor Antwerpen in unmittelbarer Nachbarschaft (12,02 Mio. TEU in 2020, zum Hafengebiet zählt ein riesiger Chemiepark). Im Jahr 2020 hat der Containerumschlag der meisten europäischen Häfen aufgrund der Coronakrise abgenommen. Gleichwohl wurden im Vergleich zum Jahr 2015 deutlich mehr Container umgeschlagen.

In Deutschland (Europäische Spitze im Containerumschlag) ist der größte Seehafen der Hamburger Hafen (8,53 Mio. TEU in 2020, Zufahrt ausschließlich über die Elbe).

Der internationale Handel leidet aktuell, wegen den Auswirkungen der Corona-Krise, wieder stärker unter den Staus und Verzögerungen der Containerschifffahrt. Die Staus, die seit Herbst 2021 für massive Lieferengpässe im Welthandel sorgen, verlagern sich zunehmend von den Hafenstädten der USA (dort lagen bis vor kurzem noch 3% der weltweiten Containerflotte in Wartestellung, heute sind es kaum noch 0,5%) in die Nordsee. Ursächlich dürfte die geschrumpfte Nachfrage der Amerikaner nach Asiens Konsumgütern sein.

Nachdem Ende Mai der Lockdown in Shanghai aufgehoben wurde, werden die nachgeholten Schiffstransporte in ca. vier bis sechs Wochen in Nordeuropa erwartet, wenn nicht noch später. Aktuell liegen die Schiffsausfuhren aus China noch 7% unter dem Wert vor den Lockdowns Mitte März. Die Wartezeiten für Schiffe dort haben sich wieder normalisiert. Betrugen sie zum Höhepunkt des Lockdowns in Shanghai durchschnittlich 69 Stunden, sind es heute 31, aber erst bei 27 Stunden wäre der Hafen wieder im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre.

Ein Ende dieser Probleme ist nicht in Sicht. Die Verzögerungen im Schiffsverkehr sanken seit dem Höhepunkt der Corona-Krise von 70 auf 57 Mio. Container-Tage, früher waren es aber 8 Mio. Immernoch stecken mehr als 11% aller verschifften Waren im Stau.

In der Nordsee stauen sich vor den Häfen Deutschlands, Hollands und Belgien dutzende Containerschiffe. Das sind aktuell knapp 2% der globalen Frachtkapazitäten (etwas mehr als 100 Schiffe), die weder be- noch entladen werden können. Eines der größten Probleme in den Häfen ist, dass Importcontainer nicht abgeholt werden (was auf der anderen Seite jedoch den Hafenbetreibern erhöhte Umsätze durch lange Standzeiten bringt) und dadurch den Hafen verstopfen, was zu Problemen beim Umschlag führt. Die Gründe sind nur bedingt zu definieren. Auch der, zumindest in Deutschland, an vielen Stellen gestörte Eisenbahnverkehr könnte einer der Gründe sein.

Zur Einfahrt nach Hamburg oder Bremerhaven warten aktuell 16 große Containerschiffe (Kapazität von jeweils bis zu 18.000 Standardcontainern). Vor den Häfen von Rotterdam und Antwerpen ist die Lage noch dramatischer. Schon seit Monaten ist die Lage der Nordseehäfen angespannt. Vor allem in Rotterdam kam es immer wieder zu Staus und Überlastungen. Die Situation hat sich seit Anfang Juni verschärft. Die wartenden Containerschiffe entsprachen in den letzten Monaten selten mehr als einem Prozent der Weltflotte, nun sind es doppelt so viele.

[1] Quellen: veröffentlichte Annual Reports, Website der Emittententin und der Gesellschaften, Pressemitteilungen

[2] Quellen: produktion.de, Handelsblatt 08.06.2022, PortofRotterdam.com

[3] Frachteinheit sind TEU (Twenty-foot Equivalent Unit", entspricht einem 20 Fuss-Standardcontainer mit 6 m Länge),

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