Medien

BUSINESS

30.06.2022 - 15:05 | FRISCHBLUT Markenführung und Kommunikations GmbH
30.06.2022 - 15:00 | Blaue Lagune
30.06.2022 - 13:00 | Pädagogische Hochschule Niederösterreich

MEDIEN

30.06.2022 - 13:45 | pressetext.redaktion
30.06.2022 - 06:00 | pressetext.redaktion
29.06.2022 - 10:30 | pressetext.redaktion

LEBEN

30.06.2022 - 17:26 | Art 28 GmbH & Co. KG
30.06.2022 - 14:00 | Scientology Kirche Deutschland e.V.
30.06.2022 - 14:00 | IONICA Mobility
pte20220223050 Medien/Kommunikation, Politik/Recht

Ukraine-Krise: EU schickt Anti-Hacker-Team

Zwölf Experten aus sechs Nationen sollen bei Abwehr russischer Cyber-Attacken eingesetzt werden


Hacker: Russland setzt auch auf eine hybride Strategie (Foto: pixabay.com, 9sdworld)
Hacker: Russland setzt auch auf eine hybride Strategie (Foto: pixabay.com, 9sdworld)

Kiew (pte050/23.02.2022/11:30) -

Die Regierung der Ukraine hat nicht nur Angst vor einer Invasion russischer Truppen, sondern auch vor einem Angriff russischer Hacker. Um das Land besser vor Cyber-Attacken zu schützen, hat die EU nun ein eigenes Cyber Rapid Response Team (CRRT) http://bit.ly/3h6P3L1 zusammenstellen lassen. Es soll die ukrainische Cyber-Abwehr sowohl vor Ort als auch aus der Ferne unterstützen und besteht aus zwölf Experten aus sechs Nationen - Litauen, Kroatien, Polen, Estland, Rumänien und den Niederlanden.

Gemeinsames Verteidigungsprojekt

"Das CRRT ermöglicht es den Mitgliedstaaten, sich gegenseitig zu helfen, um ein höheres Level an Cyber-Sicherheit zu erreichen und gemeinsam auf Sicherheitsbedrohungen reagieren zu können", heißt es in der allgemeinen Erklärung zu den neuen Cyber-Einsatzkräften, die vom gemeinsamen europäischen Verteidigungsprojekt Permanent Structured Cooperation (PESCO) http://pesco.europa.eu aufgestellt wurden. Die Teams aus ausgewiesenen Spezialisten könnten jederzeit von EU-Mitgliedern, -Institutionen und ihren Partnern angefordert werden.

"Wir haben schon in der Vergangenheit gesehen, dass Cyber-Angriffe im Rahmen der hybriden russischen Strategie eine wichtige Rolle spielen", zitiert "BBC News" aus einem Statement eines CRRT-Sprechers. Vor diesem Hintergrund sei es nur logisch, dass es im Zuge des aktuellen Konflikts auch vermehrt zu entsprechenden Übergriffen kommen werde, betont der Experte.

Beute für russische Cyber-Gangster

Dass Russland in Sachen Cyber-Kriminalität immer noch zu den absoluten Spitzenreitern zählt, hat unlängst eine Analyse der Blockchain-Datenplattform Chainalysis aufgezeigt. Demnach konnten Hacker-Gruppen, die aus dem Land heraus operieren, 2021 mit Ransomware-Attacken mehr als 400 Mio. Dollar (rund 352 Mio. Euro) ergaunern. Das sind 74 Prozent des gesamten Geldes, das im vergangenen Jahr mit entsprechenden Angriffen umgesetzt worden ist (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20220217002 ).

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Markus Steiner
Tel.: +43-1-81140-314
E-Mail: steiner@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.687 Abonnenten
|
200.867 Meldungen
|
83.042 Pressefotos

IR-NEWS

30.06.2022 - 17:25 | Mühlbauer Holding Aktiengesellschaft
30.06.2022 - 17:00 | Erste Group Bank AG
30.06.2022 - 15:56 | Novetum AG
Top