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pts20211117036 Umwelt/Energie, Tourismus/Reisen

KEM Herbsttagung in der Klima und Energie Tourismus Schwerpunktregion Zell am See-Kaprun

"Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz und dessen Auswirkungen auf Tourismus und Energiegemeinschaften"


Namhaftes Podium bei der KEM Herbsttagung (Foto: Studio Kopfsache)
Namhaftes Podium bei der KEM Herbsttagung (Foto: Studio Kopfsache)

Kaprun (pts036/17.11.2021/14:00) - So lautete der Titel der KEM Herbsttagung, die am 10.11.2021 im Tauern SPA Kaprun über die Bühne ging. Die KEM Tourismus Schwerpunktregion Zell am See-Kaprun hat gerufen, eine Menge interessierte Menschen sind gefolgt und trafen sich am Mittwoch, dem 10.11., zu einem interessanten sowie informativen Austausch über die großen Themen unserer Zeit!

Bereits beim Get-Together ab 10 Uhr wurde klar, dass sich unheimlich interessierte Leute im Tauern SPA Kaprun eingefunden haben. Es wurde gequatscht, gefachsimpelt und genetworkt, bevor die Veranstaltung um 10.30 Uhr mit Grußworten des Bürgermeisters von Kaprun, Manfred Gassner, feierlich eröffnet wurde. Mit seiner Vision einer Zukunft der Tourismusregion Zell am See-Kaprun stimmte Gassner die Teilnehmer*innen auf die Veranstaltung ein und unterstrich, "dass es unabdingbar ist, sich jetzt mit Themen wie Klimaschutz und Energieeffizienz zu beschäftigen, um unsere Ziele für das Jahr 2030 Wirklichkeit werden zu lassen. Die dargestellte Vision ist noch nicht Realität, aber durch das KEM-Tourismus-Projekt und unheimlich engagierte Menschen wie Sie alle, stehen uns effiziente Wege und Mittel zur Verfügung, unsere Ziele auch in die Tat umzusetzen".

Ähnlich motivierende Worte fanden die beiden weiteren Eröffnungsredner*innen, Bundesministerin Leonore Gewessler - sie war mittels einer Videobotschaft zugeschaltet - und Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds. Beide waren sich einig, dass jetzt die Zeit gekommen ist, sich den großen Themen der touristischen Zukunft anzunehmen und dass es sehr positiv ist, wie motiviert und engagiert man in den beiden KEM Tourismus Schwerpunktregionen ans Werk geht.

Der Vormittag des 10.11.2021 war geprägt von Vorträgen, die bei allen Anwesenden eine Grundlage zu den Themen Tourismus, Energie, Ressourceneffizienz und Klimaveränderung schaffen sollten. Stefan Gössling, Professor an den Universitäten Lund und Linnaeus in Schweden, Buchautor und Tourismus-Experte, ging der Frage auf den Grund, wo die Herausforderungen, aber auch die Chancen des Klimawandels für Tourismusregionen liegen. Er setzte vor allem den technologischen Fortschritt mit dem massiven gesellschaftlichen Wandel, der gerade dabei ist, sich zu vollziehen in Bezug. Tiefer ins Thema der Erneuerbaren Energien drangen Berny Sagmeiser und Hans Schmidhuber von der Salzburg AG vor, indem sie einen Überblick über die Themen Erneuerbare Energien und Energiegemeinschaften in Tourismusregion gaben. Christoph Wolfsegger vom Klima- und Energiefonds gab im Anschluss einen Einblick in das Programm der Klima- und Energie-Modellregionen und erklärte, wie das Schwerpunktprogramm der KEM Tourismus Regionen entstanden ist. Der KEM-Manager der Klima und Energie Tourismus Schwerpunktregion Zell am See-Kaprun, Sebastian Vitzthum, hatte auch die Gelegenheit, seine Sicht über die Entstehung dieses Projektes darzulegen.

Nach der Mittagspause war es Zeit für die Kernthemen der KEM Herbsttagung: das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz EAG und seine Inhalte wurden im Zuge eines Online-Vortrages von Martha Hodasz vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt Energie, Mobilität, Innovation und Technologie dem Publikum näher gebracht. Tief ins Thema der Energiegemeinschaften drang Stefan Heidler von der Koordinationsstellen für Energiegemeinschaften vor, in dem er vor allem die positiven Auswirkungen für Tourismusregionen darlegte. Branislav Iglar vom AIT hatte die Ehre, einen extra für diese Veranstaltung erstellten Leitfaden zur Bildung von Energiegemeinschaften in Tourismusregionen vorzustellen - damit gelang es der Veranstaltung auch, viel Praxisrelevanz herzustellen. Das war auch dem großen Interesse und den Fragen des Publikums zu entnehmen. Mit zwei praxisnahen Beispielen von Energiegemeinschaften, die gerade aktuell in der Entstehen sind, (Region Zell am See-Kaprun & Region NLW - Nassfeld, Lesachtal, Weißensee), ging der Teil der Vorträge an diesem Tag zu Ende.

Die als Highlight des Tages folgende Podiumsdiskussion sollte nicht nur ein thematischer Höhepunkt für alle Anwesenden sein, mit der Frage "Ist es die Aufgabe von Tourismusregionen, das Klima zu schützen?" traf sie auch den Puls der Zeit genau auf den Punkt. Fast alle Anwesenden blieben bis zum Schluss und verfolgten mit Interesse die eindringlichen Fragen des Moderators Andreas Jäger. Das Podium war nicht nur bunt gemischt, es war vor allem prominent besetzt und die Diskussion zeigte deutlich, dass der Tourismus zu 100 Prozent versucht, seiner Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz und Ressourcenschonung gerecht zu werden.

Sowohl von Seiten der Österreich Werbung, vertreten durch Reinhard Lanner, als auch von Renate Ecker vom TVB Zell am See-Kaprun konnten gute Beispiele genannt werden, die belegen, dass die Tourismus-Branche durchaus auf dem richtigen Weg ist. Was die Wissenschaft und die Tourismusforschung für die Zukunft vorgibt, wurde nicht nur vom Bundesministerium für Tourismus bestätigt, es konnten auch diverse Best-Practice-Beispiele von Seiten der Bergbahnen beweisen: Die Tourismusbranche ist definitiv ein Treiber der großen Zukunftsthemen, Klimaschutz, Ressourcenschonung und Energieeffizienz!

Die KEM Herbsttagung am 10.11.2021 im Tauern SPA Kaprun war ein voller Erfolg und nicht nur thematisch von höchster Relevanz. Das Organisationsteam rund um Sebastian Vitzthum und Stephan Obenaus zeigte sich sehr zufrieden. "Wir sind sehr froh, dass auch in schwierigen Zeiten so viele interessierte Teilnehmer*innen unserem Ruf gefolgt sind und freuen uns, dass wir einen spannenden sowie informativen Tag organisieren konnten!" Das KEM-Team aus Zell am See-Kaprun bleibt weiterhin höchst aktiv und freut sich, recht bald zu einer weiteren Veranstaltung in der Klima und Energie Tourismus Schwerpunktregion einladen zu dürfen!

(Ende)
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