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COVID-19: Chatbot überzeugt Impfskeptiker

Nutzer erhalten Antworten auf 51 häufige Fragen - Direkte Ansprache sehr Erfolg versprechend


Chatbot: neues Tool gegen Impfskepsis (Foto: pixabay.com, mohamed Hassan)
Chatbot: neues Tool gegen Impfskepsis (Foto: pixabay.com, mohamed Hassan)

Paris (pte029/29.10.2021/11:30) -

Einige Minuten einer Interaktion mit einem Chatbot können eine Impfskepsis ins Wanken bringen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von CNRS, https://www.cnrs.fr INSERM https://www.inserm.fr und ENS-PSL gekommen. Die geringe Impfbereitschaft ist eine tatsächlich eine der größten Herausforderungen bei der Eindämmung der COVID-19 Pandemie. Frühere Studien haben gezeigt, dass die Massenkommunikation – kurze Nachrichten mittels Fernsehen oder Radio – bei der Überzeugung der Impfunwilligen nicht sehr wirksam sind. Im Gegensatz dazu, kann das Besprechen der Bedenken mit einem vertrauenswürdigen Experten überzeugender sein. Persönliche Gespräche mit jedem Impfskeptiker sind jedoch in der Praxis nicht durchführbar. 

Um dieses Problem zu lösen, hat ein Team von Kognitionswissenschaftlern des Institut Jean-Nicod (CNRS / ENS-PSL) und des Laboratoire de Neurosciences Cognitives et Computationnelles (INSERM / ENS-PSL) einen Chatbot geschaffen, der den Nutzern Antworten auf 51 häufige Fragen zur COVID-19 Impfung liefert. Chatbot haben den Vorteil von raschen, personalisierten Frage und Antwortsitzungen und erreichen eine große Anzahl von Menschen. 

[b]Positive Haltung nimmt deutlich zu[/b]

Die Forscher testeten ihren Chatbot mit 338 Personen und verglichen ihre Reaktionen mit jenen der Kontrollgruppe, die nur einen kurzen Absatz mit Informationen über COVID-19 Impfstoffe gelesen hatten. Nach einigen Minuten Interaktion mit dem Chatbot erhöhte sich die Anzahl der Teilnehmer mit positiven Haltungen um 37 Prozent. Die Menschen standen nach dem Kontakt auch einer Impfung offener gegenüber. Angaben über die Ablehnung einer Impfung verringerten sich ebenfalls um 20 Prozent. Derartige Veränderungen in der Haltung waren in der Kontrollgruppe vernachlässigbar. 

Es bleibt offen, ob die Wirkung der Interaktion mit dem Chatbot anhaltend ist und ob sie über die verschiedenen Altersgruppen gleich ist sowie sie auch bei jenen Personen wirksam ist, die sich am stärksten gegen eine Impfung aussprechen. Die im „Journal of Experimental Psychology Applied" veröffentlichten Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass ein Chatbot indirekt ein sehr großes Publikum erreichen kann. Die Hälfte der Versuchsgruppe versuchte später andere Menschen von einer Impfung zu überzeugen. Dreiviertel bezogen sich dabei auf Informationen, die vom Chatbot zur Verfügung gestellt wurden. Damit liegt nahe, dass ein regelmäßig aktualisierter Chatbot ein effektives Tool zur Verringerung der Impfskepsis sein könnte. Die Studienteilnehmer waren jedoch jünger und besser gebildet als die Allgemeinbevölkerung.

(Ende)
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