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pta20210907010
Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

Zumtobel Group AG: Zumtobel Group im neuen Geschäftsjahr auf gutem Kurs


Dornbirn (pta010/07.09.2021/07:30) - Die Ergebnisse aus dem ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2021/22 (1. Mai 2021 bis 30. April 2022) zeigen eine deutliche Umsatzstabilisierung bei der Zumtobel Group, die damit wieder an die Entwicklung des Vorkrisenjahres 2019/20 anschließen kann. Der Gruppenumsatz stieg um 15,4 % auf 289,3 Mio. EUR und erreichte somit fast wieder das Niveau von 2019/20 (296,4 Mio. EUR). Das operative Ergebnis (EBIT) hat sich mit 20,1 Mio. EUR gegenüber dem Wert der von der Coronapandemie geprägten Vorjahresperiode (7,0 Mio. EUR) fast verdreifacht und liegt damit auch deutlich über dem EBIT des ersten Quartals im Vorkrisenjahr 2019/20 (15,4 Mio. EUR). Das Periodenergebnis hat sich im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als vervierfacht, es stieg von 3,1 Mio. EUR auf 13,4 Mio. EUR.

"Nach fast eineinhalb Jahren weltweiter Ausnahmesituation hat sich die Lage deutlich stabilisiert. Die Zumtobel Group befindet sich wieder auf Kurs und erzielt gute Ergebnisse," erklärt Alfred Felder, CEO der Zumtobel Group .

Währungsbereinigt stiegen die Umsatzerlöse der Zumtobel Group im ersten Quartal um 15,1 %. Im Lighting-Segment erhöhte sich der Umsatz um 12,0 % auf 212,4 Mio. EUR. Im Components-Segment fiel das Plus noch deutlicher aus, hier legten die Umsatzerlöse gegenüber der Vorjahresperiode um 26,1 % zu. Dabei handelte es sich teilweise um einen Sondereffekt: Viele Kunden haben im ersten Quartal ihre Vorräte massiv aufgestockt, weshalb in den zwei Folgequartalen mit einer eher schwächeren Umsatzentwicklung in diesem Segment zu rechnen ist.

In den DACH-Ländern, der umsatzstärksten Region der Zumtobel Group, erzielte das Unternehmen im ersten Quartal einen Umsatzanstieg von 4,8 %. Darüber hinaus konnte die Gruppe in weiteren Kernmärkten wie etwa Großbritannien, Frankreich und Italien, die zuvor stark von der Pandemie gezeichnet waren, zweistellige Umsatzzuwächse erzielen.

Periodenergebnis vervierfacht
Infolge der positiven Umsatzentwicklung stieg das Gruppen-EBIT von 7,0 Mio. EUR in der Vergleichs-periode auf 20,1 Mio. EUR, obwohl die Vertriebs- und Verwaltungskosten (inkl. Forschung) im ersten Quartal um 9,3 Mio. EUR auf -80,2 Mio. EUR stiegen. Die wesentliche Zunahme resultierte aus dem Wegfall der Kurzarbeit. Zudem wirkten sich gestiegene Zölle im Zusammenhang mit dem Brexit und höhere Ausgangsfrachtkosten negativ aus. Damit erhöhte sich die Umsatzrendite deutlich von 2,8 % auf 6,9 %.

Das Periodenergebnis hat sich im Vergleich zur Vorjahresperiode sogar von 3,1 Mio. EUR auf 13,4 Mio. EUR vervierfacht. Für die Aktionäre der Zumtobel Group bedeutet dies ein Ergebnis je Aktie (unverwässert bei 43,1 Mio. Aktien) von 0,31 EUR (Vorjahr: 0,07 EUR). Dagegen hat sich der Free Cashflow im Berichtszeitraum insbesondere infolge negativer Währungseffekte auf -9,1 Mio. EUR reduziert nach -2,4 Mio. EUR in der Vorjahresperiode.

Die Bilanzstruktur der Zumtobel Group ist weiterhin stabil und gegenüber dem 30. April 2021 nahezu unverändert. Die Eigenkapitalquote lag zum 31. Juli 2021 bei 32,8 % und verbesserte sich gegenüber dem Bilanzstichtag 30. April 2021 nochmals leicht. Die Nettoverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Bilanzstichtag um 10,6 Mio. EUR auf 107,9 Mio. EUR.

"Zu den guten Ergebnissen hat neben der kontinuierlichen Effizienzsteigerung über die letzten Jahre auch das konsequente Verfolgen unserer Unternehmensstrategie beigetragen. So wurden zum Beispiel die jeweiligen Produktportfolios der Marken Zumtobel und Thorn an die Zwei-Marken-Strategie angepasst," erläutert Alfred Felder. Im laufenden Geschäftsjahr werde man besonders das Thema Nachhaltigkeit verstärkt in das tägliche Handeln im Unternehmen integrieren. Hierzu wurde das interne Nachhaltigkeitsteam deutlich verstärkt: Es bündelt nun alle relevanten Kompetenzen aus verschiedenen Unternehmens-Abteilungen und verantwortet die Definition und Implementierung der notwendigen Prozesse.

Ausblick bestätigt
Die Coronakrise ist noch nicht überwunden und damit bleiben Unsicherheiten im Hinblick auf die Entwicklung der Weltwirtschaft in den nächsten Monaten bestehen. Das gilt besonders für die zunehmende Knappheit von Rohstoffen. Für produzierende Unternehmen wie die Zumtobel Group ist vor allem die mangelnde Verfügbarkeit von Halbleitern und Rohstoffen wie Stahl oder Aluminium eine zunehmende Herausforderung. Weiters sieht sich das Unternehmen mit steigenden Transportkosten und knapperen Transportkapazitäten konfrontiert.

Dennoch bestätigt der Vorstand der Zumtobel Group vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung im ersten Quartal den Ausblick und erwartet weiterhin für das Geschäftsjahr 2021/22 steigende Umsatzerlöse in einer Größenordnung von 4 % bis 7 % sowie eine EBIT-Marge von 4 % bis 5 %.

(Ende)
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