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pte20210825004 Produkte/Innovationen, Medizin/Wellness

Billig-Beatmungsgerät für Corona-Patienten

Wissenschaftler der University of Leeds wollen Versorgungslage in der Dritten Welt verbessern


So sieht der Prototyp des neuen Beatmungsgeräts aus (Foto: leeds.ac.uk)
So sieht der Prototyp des neuen Beatmungsgeräts aus (Foto: leeds.ac.uk)

Leeds/Kampala (pte004/25.08.2021/06:15) -

Ein einfacher elektrischer Ventilator ist die Schlüsselkomponente eines kostengünstigen, einfach zu bedienenden Atemunterstützungsgeräts, das Mediziner und Ingenieure an der University of Leeds https://www.leeds.ac.uk/ in Großbritannien entwickelt haben, um Covid-19-Patienten in Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen zu behandeln.

Das Gerät arbeitet mit kontinuierlich positivem Überdruck (continuous positive airway pressure, CPAP), wie er auch bei Kleinkinder angewandt wird, die an Bronchiolitis leiden. Das ist eine Vireninfektion, die die unteren Atemwege befällt. CPAP hilft, die Atemwege der Lunge zu weiten, sodass die Patienten wieder allein atmen können. 

[b]Erfolgreiche Tests mit zehn Freiwilligen[/b]

In einem Artikel, der am 24. August in der Zeitschrift „Frontiers in Medical Technology" veröffentlicht wurde, schreibt das Team, das das Gerät entwickelte, dass Tests mit zehn gesunden Freiwilligen gezeigt hat, dass es sicher angewendet werden, ohne Hypoxie (niedriger Sauerstoffgehalt im Gewebe) oder Hyperkapnie (Ansammlung von Kohlendioxid im Blutkreislauf) zu induzieren und dass seine Verwendung von den Anwendern gut vertragen wurde, ohne dass unerwünschte Ereignisse auftraten. Die Versuche fanden am Mengo Hospital https://mengohospital.org in der ugandischen Hauptstadt Kampala statt.

[b]„Sparsame Innovation"[/b]

Die Forscher verwendeten die Prinzipien der „sparsamen Innovation", um die Atemhilfe zu entwerfen und zu entwickeln, das heißt, sie griffen, wo es ging, auf erprobte Komponenten zurück. Damit blieb das Gerät einfach und kostengünstig – es lässt sich zu einem Preis von umgerechnet 175 Euro herstellen – und ist dabei so robust, dass es klinische Anforderungen in schlechteren Gesundheitsumgebungen zu erfüllen. Ähnliche Geräte kosten heute das Vierfache. Beatmungsgeräte, die auf Intensivstationen eingesetzt werden, kosten bereits 35.000 Euro.

[b]Sauerstoff kommt aus dem Konzentrator[/b]

Eine wichtige Innovation bestand darin, den erforderlichen Luftstrom mit einem einfachen elektrischen Ventilator zu erzeugen, ähnlich denen, die zur Kühlung elektronischer Geräte verwendet werden, um den fehlenden Zugang zu Hochdruckluft und Sauerstoffversorgung auszugleichen. Den benötigten Sauerstoff beziehen viele Kliniken in der Dritten Welt aus Sauerstoffkonzentratoren, die das lebensrettende Gas aus Luft herstellen, indem sie einen Teil der anderen Bestandteile wie Stickstoff oder Kohlenstoffdioxid abtrennen.

(Ende)
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