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pte20210714002 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

News-Medien setzen auf Twitter auf Negativität

Schlechte Nachrichten bringen Quote in Form von User-Reaktionen


Voll aggro: Das spricht Twitter-Leser an (Foto: Jeremy Zero, unsplash.com)
Voll aggro: Das spricht Twitter-Leser an (Foto: Jeremy Zero, unsplash.com)

Boston (pte002/14.07.2021/06:10) -

Schlechte Nachrichten bringen Quote: Was im Rundfunkzeitalter galt, gilt für News-Medien offenbar auch heute auf Twitter. Darauf deutet eine Analyse von Harvard Business School (HBS) https://www.hbs.edu und DePaul University http://depaul.edu hin. Demnach setzen Nachrichtenmedien unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung auf Twitter deutlich eher auf Negativität und entsprechende Tweets erhalten auch tatsächlich eher User-Reaktionen.

Negatives zieht links und rechts

„Wenngleich die Menschen auf sozialen Medien im Allgemeinen viel mehr positive Inhalte produzieren, verbreiten sich negative Inhalte eher", sagt HBS-Professor Amit Goldenberg. Eben das machen sich im Kampf um Online-Reichweite offenbar auch Nachrichtenmedien gern zunutze. Dafür jedenfalls spricht die automatisierte Stimmungsanalyse von 140.358 Tweets von 44 News-Medien im Frühjahr 2020. Die Nachrichten-Tweets setzten um rund 15 Prozent häufiger auf Negativität denn auf Positivität.

Dem Arbeitspapier der Forscher besteht dabei kein nennenswerter Unterschied zwischen rechts- und linksgerichteten Medien, sie setzen etwa gleich stark auf Negativität. Zudem brachten es wie von den Forschern erwartet negative Tweets auch auf mehr User-Interaktionen wie beispielsweise Retweets, wobei es wiederum keinen signifikanten Unterschied nach der politischen Ausrichtung der Nachrichtenquelle gab. „Es scheint, dass hocherregte Emotionalität ansprechender ist", meint Goldenberg.

Störfaktor Covid-19

Problematisch ist den Forschern zufolge, dass die für die Analyse genutzten Tweets Ende April 2020 gesammelt wurden. Zu diesem Zeitpunkt war die global aufkeimende Covid-19-Pandemie das dominierende Thema im Nachrichtengeschäft. Es sei denkbar, dass das möglich Unterschiede in der Nutzung von Emotion durch links- und rechtsgerichtete Medien verschleiert habe. Ebenso wäre es dem Team zufolge möglich, dass aktuelle politische Machtverhältnisse einen Einfluss darauf haben, wie User auf Inhalte reagieren. Das sollte Gegenstand weiterführender Studien sein.

Zum Arbeitspapier „Left- and Right-Leaning News Organizations’ Negative Tweets are More Likely to be Shared": https://hbs.me/3ySYi8E

(Ende)
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