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pte20210527014 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

Facebook straft Falschinfo-Verbreiter ab

Wer gern Stuss postet, wird jetzt im News Feed zurückgereiht


Falschinfo: Facebook warnt vor dem Teilen vor Folgen (Foto: facebook.com)
Falschinfo: Facebook warnt vor dem Teilen vor Folgen (Foto: facebook.com)

Menlo Park (pte014/27.05.2021/10:30) -

Facebook warnt jetzt deutlicher vor Seiten, die bei Faktenchecks durchfallen. Zudem geht das soziale Medium gegen User vor, die häufig Falschinformation gerne teilen. Alles, was solche Nutzer posten, wird ab sofort zurückgereiht, sodass der Stuss seltener in den Newsfeeds anderer auftaucht. Facebook will also im Prinzip den Postings von Impfgegnern, Klimaleugnern und anderen Verschwörungstheoretikern die Reichweite entziehen.

Nach Postings auch Poster abwerten

Facebook hat bereits in der Vergangenheit bei einzelnen Postings, die nachweislich Falschinformation enthalten, auf die Reichweitenbremse gedrückt. Jetzt geht man dazu über, das für die Poster zu machen. Konkret werde man die Verteilung von Postings in Newsfeeds zurückfahren, die von persönlichen Accounts stammen, welche in der Vergangenheit wiederholt von Faktencheckern widerlegte Inhalte geteilt haben. Seltener und weiter unten im Newsfeed gereihte Inhalten sollten dann weniger andere User erreichen.

Gleichzeitig verbessert Facebook die Benachrichtigungen, mit denen Nutzer vor dem Teilen bekannter Falschinformation auf entsprechende Faktenchecks und die Folgen des Teilens aufmerksam gemacht werden. Diese enthalten neben einem Link auf den Faktencheck-Artikel ab sofort auch eine Warnung, dass User, die öfters Falschinformation teilen, im Newsfeed abgewertet werden können.

Warnung vor Falschinfo-Seiten

Das soziale Medium geht zudem gegen Facebook-Seiten vor, die gerne Falschinformation verbreiten. Wenn die Inhalte einer Seite wiederholt bei Faktenchecks durchgefallen sind, macht jetzt ein Pop-Up User eben darauf aufmerksam, wenn sie der Seite ein Like geben möchten. Da soll dafür sorgen, das Nutzer informierten darüber entscheiden, ob sie einer Seite wirklich folgen. Es ist also letztendlich ein Ansatz, um die Reichweite von Falschinfo-Verbreiterseiten möglichst zu begrenzen.

(Ende)
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