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pta20200714018
Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

Altech Advanced Materials AG: OPTION AUF DEN KAUF EINES INDUSTRIEGELÄNDES IN SACHSEN ABGESCHLOSSEN

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Heidelberg (pta018/14.07.2020/11:30) - Kernpunkte:

* Option für Altech Chemicals zum Erwerb von ~10Ha Industriegelände in Sachsen
* Einladung des Landes Sachsen zum Bau der nächsten HPA-Anlage in Sachsen
* Standortzugang während der Optionsperiode für Planung und Bewertung gewährleistet
* 750 Milliarden Euro an fiskalischen Anreizen der Europäischen Union für den "Green Deal" aus dem Konjunkturprogramm der EU- Kommission "Next Generation EU" geplant.
* Deutschland schreibt Ladepunkte für Elektrofahrzeuge an allen Tankstellen vor
* 2,5 Milliarden Euro für Batteriezellenproduktion und Ladeinfrastruktur bereitgestellt

Altech Advanced Materials AG ("AAM") (FRA: AMA1) freut sich, ein Update von Altech Chemicals Limited, Australien, ("Altech Chemicals") zu deren Bestrebungen eine zweite HPA-Fabrik in Deutschland zu bauen, bekannt zu geben.

Altech Chemicals teilte uns heute mit, dass es eine Kaufoption für ein ~10 Hektar großes Industriegelände im Industriepark Schwarz Pumpe, Gemeinde Spreetal, Sachsen, abgeschlossen hat. Damit folgt das Unternehmen der offiziellen Einladung, die es im September 2019 von der sächsischen Landesregierung erhalten hat, den Bau seiner nächsten HPA-Anlage in Sachsen zu erwägen.

Die Vereinbarung sieht für Altech eine anfängliche Laufzeit von 12 Monaten vor, während der das Unternehmen seine Kaufoption ausüben kann, mit der Möglichkeit, den Optionszeitraum im gegenseitigen Einvernehmen um weitere 12 Monate zu verlängern. Der Kaufpreis für den Standort ist vertraulich, der Preis je Hektar liegt jedoch deutlich unter dem vergleichbarer Industrieflächen in Malaysia oder Westaustralien. Während des Optionszeitraums wird Altech zu Planungs- und Bewertungszwecken Zugang zu dem Gelände haben. Altech untersucht den Standort als bevorzugten Standort für ein zweites HPA-Werk, insbesondere um die prognostizierte Nachfrage nach HPA aus Europas aufstrebendem Sektor für Elektrofahrzeuge und Batterien für erneuerbare Energien zu bedienen.

Der Industriepark Schwarze Pumpe liegt im Nordosten Sachsens und verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur mit Netzstrom- und Erdgasversorgung, Schiene und Straße. Der Industriepark ist 120 km von Berlin und nur 78 km von Dresden entfernt. Sachsen ist ein Bundesland, das Produktionsstätten von Volkswagen, BMW, Porsche und Daimler beherbergt. Neben der Automobilindustrie verfügt Sachsen auch über einen starken Maschinen- und Anlagenbau und über hervorragende Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme, die sich stark auf die keramische Nanotechnologie (HPA) zur Energiespeicherung konzentrieren.

Grüner Aufbauplan der Europäischen Kommission nach der Coronakrise

Der von der Europäischen Kommission vorgestellte Aufbauplan zur Wiederbelebung der Konjunktur und zur Unterstützung des europäischen Green Deals, "Next Generation EU", soll mit 750 Mrd. Euro ausgestattet werden. Die kurzfristige Priorität des Plans besteht darin, die unmittelbaren wirtschaftlichen und sozialen Schäden der Coronavirus-Pandemie zu beheben, die wirtschaftliche Erholung in Gang zu bringen und die nächste Generation auf eine bessere Zukunft vorzubereiten. Der Aufbauplan und gezielte Verstärkungen des langfristigen EU-Haushalts 2021-2027 erhöhen die finanzielle Schlagkraft des EU-Haushalts auf insgesamt 1,85 Billionen Euro.

Die Mittel des Konjunkturprogramms "Next Generation EU" sind insbesondere zur Beschleunigung des grünen und digitalen Übergangs in Europa vorgesehen, in deren Rahmen sich die Europäische Kommission voraussichtlich auf die Erschließung von Investitionen in saubere Technologien und Wertschöpfungsketten, wie erneuerbare und Energiespeichertechnologien - einschließlich Batterien - konzentrieren wird. Der Plan sieht unter anderem die Unterstützung der Finanzierung von einer Million neuer Ladepunkte für Elektrofahrzeuge (EV) in ganz Europa und die Umsetzung eines Aktionsplans für kritische Rohstoffe, der für E-Mobilität, Batterien und erneuerbare Energien gilt vor.

Altech ist der Ansicht, dass HPA als kritischer Rohstoff für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien in den Geltungsbereich des EU-Aktionsplans fallen würde. Außerdem beinhaltete ein Entwurf des Aufbauplans eine EU-weite Einkaufsfazilität für saubere Fahrzeuge in Höhe von 20 Milliarden Euro und einen Investitionsfonds für saubere Fahrzeuge in Höhe von 40 bis 60 Milliarden Euro, um Investitionen in emissionsfreie Antriebsstränge zu beschleunigen. Obwohl dieser Detaillierungsgrad nicht in das abschließende Kommuniqué der EU aufgenommen wurde, ist er ein Zeichen für die starke Unterstützung der EU für den europäischen EV-Sektor und den Sektor der Speicherung erneuerbarer Energien.

Deutschland hat sich genauer zu den Einzelheiten der steuerlichen Unterstützung der EV-Industrie geäußert, die es nach dem COVID-19 in sein Konjunkturpaket aufgenommen hat. Als Teil des deutschen Coronavirus-Konjunkturpakets in Höhe von 130 Milliarden Euro, das im Juni 2020 angekündigt wurde, sind folgende Eckpunkte verankert:

* 2,5 Milliarden Euro werden für die Produktion von Batteriezellen und die Ladeinfrastruktur ausgegeben;
* eine 50%ige Erhöhung (auf 9.000 Eur/Fahrzeug) des Barzuschusses für den Kauf von Elektrofahrzeugen; und
* es wird vorgeschrieben, dass alle Tankstellen Ladepunkte für Elektroautos anbieten müssen, um Betankungsprobleme zu beseitigen und die Nachfrage der Verbraucher nach Elektroautos zu steigern.

Es wird erwartet, dass die europäischen und deutschen Initiativen zusammen mit dem umfassenderen Konjunkturplan, der Steuern zur Bestrafung des Besitzes großer umweltverschmutzender Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor vorsieht, die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen erheblich ankurbeln werden. Die Ankündigung Deutschlands folgt einer französischen Initiative, die von Präsident Macron angekündigt wurde, um den Verkauf von Elektroautos in diesem Land anzukurbeln. Europa hat ein sehr klares Bekenntnis zu batteriebetriebenen Fahrzeugen und zur Elektromobilität als einer der wichtigsten Technologien der Zukunft.

Iggy Tan, Geschäftsführer der Altech Chemicals und Vorstand der AAM sagte, "während wir uns auf den Abschluss der Finanzierung und die Fortsetzung des Baus des ersten HPA-Werks von Altech in Malaysia konzentriert haben, hat uns die kürzlich von der EU angekündigte erhöhte steuerliche Unterstützung für den EV- und den erneuerbaren Energiesektor in Verbindung mit dem prognostizierten HPA-Versorgungsdefizit in den kommenden Jahren veranlasst, diesen ausgezeichneten HPA-Werkstandort in Deutschland zu sichern - wenn auch früher, als ich erwartet hatte. Eine HPA-Anlage benötigt 4-5 Jahre für Planung, Genehmigung, Finanzierung und Bau. Um das prognostizierte HPA-Versorgungsdefizit zu decken, muss Altech proaktiv vorgehen und noch heute einen Plan für sein nächstes Werk aufstellen, wobei das Hauptaugenmerk weiterhin auf dem ersten Werk in Johor liegen muss."

Der Vorstand

Über Altech Advanced Materials AG

Die Altech Advanced Materials AG ("AAM") plant derzeit sich an dem Tochterunternehmen der Altech Chemicals, der Altech Chemicals Australia PTY LTD ("Altech Australia") für bis zu 100 Mio. USD mit bis zu 49% zu beteiligen. AAM ist derzeit dabei seine Kapitalbeschaffungsstrategie umzusetzen, um diese Investition finanzieren zu können.

Altech Australia baut gegenwärtig eine Produktionsanlage für hochreines Aluminiumoxid (99,99%; 4N HPA) für 4.500 Tonnen p.a. in Malaysia und verfügt auch über ein eigenes Vorkommen für den Abbau des Hauptrohstoffes Kaolin. 4N HPA wird u.a. benötigt für die Herstellung von LED-Leuchten sowie als Separator für Lithium-Ionen-Batterien, die z.B. für Elektrofahrzeuge und Smartphones benötigt werden. Die Nachfrage nach 4N HPA soll gemäß Marktstudien durchschnittlich um 30% p.a. bis 2028 wachsen. Der patentgeschützte Prozess von Altech Australia erlaubt die Herstellung von HPA als Kostenführer, da das HPA direkt aus Kaolin gewonnen werden kann. Dies ermöglicht eine Herstellung ohne Einsatz energieintensiven Aluminiums. Die Abnahme der Produktionsmenge für die ersten 10 Jahre wurde durch ein Off-take Agreement mit Mitsubishi Australien gesichert und die Produktionskapazität sowie -qualität wird von dem deutschen Anlagenbauer SMS group GmbH aus Düsseldorf garantiert, der sich auch bereit erklärt hat, Eigenkapital für das Altech HPA-Projekt zur Verfügung zu stellen.

Das Gesamtprojekt hat ein verbleibendes Investitionsvolumen von rund 390 Mio. USD, wovon die KfW-IPEX Bank bereits 190 Mio. USD unter gewissen Voraussetzungen zugesagt hat und die SMS group GmbH bereits eine Eigenkapital-Verpflichtung über 10 Mio. USD eingegangen ist. Altech Chemicals Limited ist derzeit in Gesprächen mit der Macquarie Bank bezüglich der Bereitstellung von 90 Mio. USD Mezzanine-Kapital. Die verbleibenden 100 Mio. USD sollen durch AAM zur Verfügung gestellt werden.

(Ende)
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