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Tel.: +49 2173 690870-0
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pta20200630014
Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

Weng Fine Art AG: WFA Online AG: Corona-Einbruch bereits aufgeholt - glänzende Zukunftsperspektiven


Monheim am Rhein (pta014/30.06.2020/10:00) - Die WFA Online AG, eine 85%ige Tochtergesellschaft der Weng Fine Art AG, ist heute das führende E-Commerce-Unternehmen im Kunst-Editionsbereich. Die Gesellschaft war in den letzten Jahren auch der wichtigste Ertragstreiber der WFA-Gruppe. Der Kunstmarkt sah sich allerdings seit März einem nie dagewesenen Phänomen gegenüber: dem Shutdown des kompletten Kunst- und Kulturbereiches. Alle Museen wurden geschlossen, alle Kunstmessen abgesagt, die Galerien konnten nicht mehr geöffnet werden und sämtliche Live-Auktionen mussten verschoben werden. Diese Entwicklung führte jedoch dazu, dass sich das verbliebene Kaufinteresse auf die schon länger im Markt aktiven Online-Galerien und -Plattformen konzentrierte. So konnte "Weng Contemporary", eine Marke der WFA Online AG, die Umsatzrückgänge im Zeitraum März bis Mai begrenzen und sogar einige herausragende Einzelverkäufe tätigen: Damien Hirsts "All you need is Love" wurde für 80.000 USD nach Kalifornien verkauft, Robert Longos "Freud Cycle" fand für etwa 70.000 USD eine Sammlerin in Deutschland und Ai Weiweis ikonisches "Study of Perspective in Glas" konnte für etwa 60.000 USD auf den Weg nach Chicago gebracht werden. Allerdings fiel in den letzten Monaten der professionelle Handel als Käufer nahezu vollständig aus.

Seit Anfang Juni ist eine deutliche Zunahme des Kunstgeschäftes auf dem europäischen Kontinent zu verzeichnen, zumal auch kapitalstarke Händler wieder am Geschäft teilnehmen. Die ersten Auktionen nach dem Corona-Ausbruch erzielten erstaunlich gute Ergebnisse. Auffällig ist, dass sich der lange vernachlässigte mittlere Preisbereich sehr gut entwickelt, wovon wiederum das Editionsgeschäft profitiert. Dieses kristallisiert sich immer mehr als das Wachstumssegment im Kunstmarkt der Zukunft heraus. Gefragt sind dabei ikonische Motive von weltbekannten zeitgenössischen Künstlern, die einen hohen Wiedererkennungswert haben. Weiterhin nimmt die Nachfrage nach Kunstwerken zu, denen man eine gute Wertentwicklung voraussagt. Hintergrund ist hierbei unter anderem das wieder zunehmende Interesse an mobilen Sachwerten mit Wertsteigerungspotenzial. Von der aktuellen Entwicklung profitieren die WFA Online AG und auch die Mutter Weng Fine Art AG ganz besonders.

Die WFA Online AG hat Anfang des Jahres neue Mitarbeiter eingestellt, um das mittelfristig angestrebte Wachstum personell unterstützen zu können. Diese Neuzugänge haben sich bereits hervorragend integriert, so dass das Team die neuen Herausforderungen und das höhere Geschäftsvolumen mit viel Verve meistern konnte.

Vor diesem Hintergrund geht die Geschäftsführung davon aus, dass die WFA Online AG als eines der ganz wenigen Kunsthandelsunternehmen weltweit -spätestens im Juli- die Umsätze und Gewinne des Vorjahres übertreffen wird. Die Gewinnentwicklung wird auch dadurch unterstützt, dass die Ertragsmarge unverändert hoch ist. Damit wird das Unternehmen seine Stellung als profitabelstes E-Commerce-Unternehmen auf dem Kunstmarkt halten können. Diese ambitionierten Ziele sollen in einer Phase erreicht werden, in welcher der globale Kunstmarkt um voraussichtlich 30 - 40 % (2020) schrumpfen wird! Der für 2021 erhoffte Turnaround der Weltwirtschaft und des Kunstmarktes könnten dann zu einer weiteren Beschleunigung des Geschäftes von "Weng Contemporary" führen.

Durch die komfortable Kapitalausstattung war es der WFA Online AG auch möglich, während der Corona-Periode Abschlüsse für einige wichtige neue Projekte zu tätigen. Die Kunstinteressenten können daher im zweiten Halbjahr mit mehreren neuen Editionen von bedeutenden Künstlern rechnen. Weiterhin werden die Marketingaktivitäten über Social-Media-Kanäle forciert, und es wird an einem Relaunch des Internetauftritts auf der Grundlage eines völlig neuen technischen Konzepts gearbeitet.

Die für den Herbst geplanten Expansionsschritte können voraussichtlich wie geplant umgesetzt werden. Daher wird die Gesellschaft kurzfristig weitere Neueinstellungen vornehmen.

Ihre Planungen für einen künftigen Börsengang hat die WFA Online ebenfalls weiter vorangetrieben. Die Virus-Situation hat in den letzten Monaten dazu geführt, dass sich die digitale Entwicklung des Kunstmarktes deutlich beschleunigt hat. Die entscheidende Rolle, die das Internet und der E-Commerce derzeit spielen, wird zu grundlegenden Veränderungen im Verhalten von Anbietern und Käufern im Kunstmarkt führen. Hiervon profitieren insbesondere die Unternehmen, die bereits seit Jahren online präsent sind wie das bei der WFA Online AG der Fall ist. Inzwischen finden erprobte digitale Geschäftsmodelle im Kunstmarkt zunehmend auch das Interesse von international agierenden Investoren.

Die Generalversammlung der WFA Online AG ist für den Oktober geplant. Aus heutiger Sicht ist mit einer Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2019 zu rechnen, auch wenn ein Teil des Bilanzgewinns zur Finanzierung des zukünftigen Wachstums thesauriert werden soll.

ÜBER DIE WFA ONLINE AG
Die WFA Online AG in Zug (Schweiz) ist zu 85 % im Besitz der Weng Fine Art AG in Monheim. Der Streubesitz verteilt sich auf etwa 140 Aktionäre. Die Gesellschaft gilt derzeit als das profitabelste Kunst-E-Commerce Unternehmen weltweit. Im Fokus der Gesellschaft steht der E-Commerce-Handel mit Werken international bedeutender zeitgenössischer Künstler wie Jeff Koons, Damien Hirst, Christo, Robert Longo, Alex Katz, Bernar Venet, Tony Cragg und Ai Weiwei. Die grafischen und skulpturalen Editionen werden über die 2015 etablierte E-Commerce Plattform "Weng Contemporary" (wengcontemporary.com) angeboten.

KONTAKT:

WFA Online AG
Giorgia Zardetto
Alpenstraße 13 | CH-6300 Zug

E-Mail: giorgia@wengcontemporary.com

(Ende)
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Rheinpromenade 8
40789 Monheim am Rhein
Deutschland
Ansprechpartner: Rüdiger K. Weng
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Website: www.wengfineart.com
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