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pte20190419001 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation

China: "Minecraft" im Visier der Pornowächter

Angeblich anstößige Server-Namen und Pädophile im Chat


Heile Pixel-Welt: In China oft gestört (Foto: Mojang)
Heile Pixel-Welt: In China oft gestört (Foto: Mojang)

Shanghai/Hong Kong (pte001/19.04.2019/06:00) - Das Sandbox-Spiel "Minecraft" ist in China ins Visier des Nationalen Büros gegen Pornografische und Illegale Veröffentlichungen (NOAPIP) geraten. Denn einem Bericht des Staatsfernsehens CCTV zufolge werden über das Game vulgäre und pornografische Inhalte auch an Minderjährige verbreitet. Das NOAPIP hat daher den chinesischen "Minecraft"-Publisher NetEase http://netease.com vorgeladen, der strengere Kontrollen gelobt hat.

Schmutz und Pädophilie

Dem CCTV-Bericht zufolge haben manche chinesische "Minecraft"-Nutzer insbesondere der mobilen Version sexuelle Anspielungen als anstößige Namen für ihre Spielwelten genutzt. Einer Mutter zufolge werde der Chat im Spiel auch von Pädophilen genutzt, um minderjährige Jungs zu nackten Video-Chats zu überreden. Das hat die chinesischen Pornowächter auf den Plan gerufen, die NetEase vorgeladen und eine Untersuchung eingeleitet haben, berichtet "Abacus News", das zum Verlagshaus der South China Morning Post gehört.

Der Publisher hat sich entschuldigt und gelobt, Chats und Inhalte strenger zu überwachen. Bereits nach dem CCTV-Bericht hatte NetEase laut Berichten die Möglichkeit, seine Spielwelt selbst zu bennenen, abgedreht. Die Melde-Funktion, mit der Nutzer beim Vorgehen gegen illegale Inhalte helfen können, wurde sichtbarer platziert. Dennoch fürchten chinesische "Minecraft"-Fans nun, dass das Spiel in China gänzlich verboten werden könnte. Manche Kritiker meinen, dass NetEase die chinesische Version des Spiel nicht gut betreibe.

Porno-Phänomen

Im Westen, ist längst bekannt, dass Nutzer die Freiheiten im Spiel der Microsoft-Tochter Mojang https://mojang.com für absurde Dinge wie den Bau von Riesen-Penissen im Acht-Bit-Look missbrauchen. Anfang 2016 hatte Pornhub zudem gemeldet, dass auf dem Porno-Portal die Suchen nach "Minecraft" rasant in die Höhe schnellen - denn ja, es gibt auch User, die tatsächlich Pornos in der pixeligen Sandbox-Welt drehen. Solche Auswüchse dürften in China, wo die von NetEase betriebene lokalisierte Version des Games im Herbst 2018 die Marke von 150 Mio. Nutzern erreicht hat, die staatlichen Zensoren unterbinden wollen.

(Ende)
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