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Di, 12.06.2018 10:50
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pts20180612012 Sport/Events, Computer/Telekommunikation
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WM-Faktencheck: Schweizer feuern "Nati" gern übers Internet an

Smart TV, Tablet und Smartphone bei Fans beliebt - Geräteschutz spielt kaum eine Rolle
So schauen die Schweizer die WM (© ESET Deutschland GmbH)
So schauen die Schweizer die WM (© ESET Deutschland GmbH)

Jena (pts012/12.06.2018/10:50) - Zur bevorstehenden Weltmeisterschaft fiebern Fans in der Schweiz häufig über internetfähige Geräte mit. So das Ergebnis einer im Vorfeld der Fussball Weltmeisterschaft durchgeführten Studie des Sicherheitsspezialisten ESET. Demnach planen 42 Prozent der Schweizer WM-Zuschauer (in Deutschland nur ein Drittel), dies unter anderem über Smart TV, Tablet, Laptop und Smartphone zu tun - alleine 26 Prozent auf dem Smart TV. Erschreckender Schönheitsfehler: Mehr als die Hälfte der Befragten (62 Prozent) schützen ihre eingesetzten Geräte nicht durch geeignete Massnahmen wie Antivirensoftware oder sichere Internetverbindungen. Für den großen ESET WM-Faktencheck 2018 wurden über 500 Internetnutzer in der deutschsprachigen Schweiz zu ihren Sehgewohnheiten während der WM befragt.

Das Internet spielt mit...

Ob Island, Costa Rica oder Saudi-Arabien: So vielfältig wie die teilnehmenden Nationen an der Fussball-WM ist auch das Nutzerverhalten der Schweizer Fans. Trotzdem ist König Fussball weiterhin in den Schweizer Wohnzimmern heimisch. Die Mehrheit der Schweizer wollen die Weltmeisterschaft auf dem Fernseher (43 Prozent) oder dem Smart-TV (26 Prozent) ansehen. 11 Prozent wählen den Laptop, 15 Prozent das Smartphone und 9 Prozent das Tablet (Mehrfachnennungen möglich). Nur wenige Schweizer (19 Prozent) planen dagegen, die Fussball-WM in Russland überhaupt nicht zu verfolgen. Im Vergleich dazu gaben 26 Prozent der fussballbegeisterten Deutschen an, kein Spiel der bevorstehenden Weltmeisterschaft anzuschauen.

Männliche und weibliche Fans fiebern auf unterschiedliche Weise mit. So wollen deutlich mehr Männer (53 Prozent) WM-Spiele auf internetfähigen Geräten verfolgen als Frauen (33 Prozent). Auch die Wahl des internetfähigen WM-Mediums unterscheidet sich hier. So nutzen mehr als ein Drittel der Männer (34 Prozent) hierfür den Smart TV - bei den Frauen dagegen sind es nur 20 Prozent. "Dass Fussball zunehmend online konsumiert wird, verwundert nicht. Denn für den einzelnen Fan ist der Mehrwert in Sachen Flexibilität und Zusatzinformationen einfach grösser", erklärt Thomas Uhlemann, Security Specialist bei ESET. "Dabei sollte aber auch die IT-Security an Raum gewinnen."

... doch die IT-Sicherheit bleibt auf der Ersatzbank

Die Realität sieht anders aus: In Sachen IT-Sicherheit sind die Fussball-Fans sehr nachlässig. Nur ein Drittel der Nutzer (33 Prozent) trifft spezielle Vorkehrungen, um die Sicherheit ihres internetfähigen Geräts zu gewährleisten. Diese Nachlässigkeit liegt wohl auch daran, dass nur jeder Fünfte an eine höhere Wahrscheinlichkeit eines Hackerangriffs während der Fussball-WM glaubt. Dagegen sehen 62 Prozent kein erhöhtes Risiko.

Taktik-Tricks für Fussball-Fans

"Es ist unverständlich, wie unbedacht Fussball-Fans ihre liebste Sportart auf internetfähigen Endgeräten anschauen", so Thomas Uhlemann weiter. "Damit überlassen sie Cyberkriminellen das Spielfeld. Die schiessen quasi vom Elfmeter-Punkt auf ein leeres Tor. Dabei können bereits einfache Vorkehrungen wie die Nutzung eines Antiviren-Software-Programms die IT-Sicherheit deutlich erhöhen."

7 Tipps für die Absicherung internetfähiger Geräte:

- Installieren Sie eine geeignete Sicherheits-Software inklusive Antivirus-Lösung auf allen internetfähigen Endgeräten, die Sie nutzen, und halten Sie diese ständig aktuell. Je nach Gerät gibt es unterschiedliche Lösungen, bspw. die ESET Smart TV Security für die immer beliebteren Smart TVs.

- Achten Sie bei der Nutzung von Online-Angeboten auf eine sichere Internetverbindung - insbesondere bei mobilen Geräten. Über öffentliche Hotspots sollten keine Passwörter eingegeben oder sensible Informationen versandt werden.

- Nutzen Sie eine starke Verschlüsselung bei Ihrem Heim-Router, um die Verbindung abzusichern. Ist dieser nicht ausreichend gesichert, könnten Cyberkriminelle in das Heimnetzwerk eindringen und auf Smart TV, Laptop und Co. zugreifen.

- Laden Sie keine Apps unbekannter Anbieter oder aus nicht-vertrauenswürdigen Quellen herunter - dabei ist es gleichgültig, ob Sie Smartphone, Tablet oder Smart TV verwenden.

- Fallen Sie nicht auf verlockende Werbeangebote oder Gewinnversprechungen herein, insbesondere in E-Mails oder auf Webseiten.

- Prüfen Sie Gewinnspiele oder Wettanbieter auf Seriosität - und lassen Sie im Zweifel die Finger davon.

- Aktivieren Sie einen Zugriffsschutz wie Kennwort/Passwort oder PIN für das Einschalten des Geräts.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 523 Personen zwischen dem 29.5.2018 und 05.06.2018 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutschsprachige Bevölkerung ab 18 Jahren in der Schweiz.

Passende Infografiken und Visualisierung zur Studie finden Sie hier zum Download: https://ftp.ffpr.de/_EAOV57B180EAlR

Pressekontakt:
Fink & Fuchs AG
Johanna Fritz
Tel.: +49 611 74131 949
E-Mail: johanna.fritz@finkfuchs.de

Thorsten Urbanski
Head of Communication & PR DACH
Tel.: +49 (0)3641 3114-261
E-Mail: thorsten.urbanski@eset.de

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(Ende)

Aussender: Fink&Fuchs AG
Ansprechpartner: Johanna Fritz
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