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pte20180514018 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation

Twitter: User glauben Fake News bei Gefahrenlagen

Zehn Prozent der Nutzer löschen sie wieder und jeder Fünfte korrigiert

Tastatur: Fake News bleiben oft unkorrigiert stehen (Foto: I-vista, pixelio.de)
Tastatur: Fake News bleiben oft unkorrigiert stehen (Foto: I-vista, pixelio.de)

Buffalo (pte018/14.05.2018/11:30) - Die meisten aktiven Nutzer des Kurznachrichtendienstes Twitter neigen bei Gefahrenlagen zu Fake News, indem sie den ursprünglichen Post retweeten oder liken. Werden die übernommenen Informationen als Unwahrheiten entlarvt, korrigieren aber nur rund 20 Prozent ihre falschen Publikationen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Forschern der University at Buffalo http://buffalo.edu .

Ausufernde Gerüchte

"Soweit wir sagen können, ist dies die erste Studie, die untersucht hat, wie Twitter-Nutzer bei Katastrophen Unwahrheiten entlarven können. Leider generieren die Ergebnisse ein wenig schmeichelhaftes Bild", erklärt Studienautor Jun Zhuang. Laut den Ergebnissen der Studie streuen User immer dann am aktivsten Fake News, wenn ein die Öffentlichkeit betreffendes Ereignis noch zugange ist - wie etwa Terroranschläge, Unfälle oder Naturkatastrophen.

Die Forscher haben drei Arten von User-Verhalten untersucht. Twitter-Nutzer können falsche Nachrichten weiterverbreiten, versuchen, sie durch Recherche zu bestätigen oder sie generell anzweifeln. Dabei zeigt sich, dass 86 bis 91 Prozent der Nutzer falsche Nachrichten einfach teilen, indem sie den ursprünglichen Beitrag retweeten oder mit einem Like versehen. Nur fünf bis neun Prozent versuchen, augenscheinliche Fake News zu recherchieren - typischerweise, indem sie retweeten und nachfragen, ob die Information korrekt ist.

Faulheit statt Korrektur

Gerade einmal ein bis neun Prozent der User äußern Zweifel, wenn sie glauben, Fake News entdeckt zu haben. Selbst wenn gefälschte Informationen auf Twitter und in traditionellen Nachrichtenmedien entlarvt werden, löschen weniger als zehn Prozent der Nutzer, die den falschen Nachrichten auf den Leim gegangen waren, ihre Retweets zum Thema. Weniger als 20 Prozent schreiben einen erneuten Tweet, um sich im Nachhinein zu korrigieren.

(Ende)
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Ansprechpartner: Sabrina Manzey
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