pta20160926006
Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

SHF Communication Technologies AG: SHF Communication Technologies AG veröffentlicht Halbjahresbericht 2016

Berlin (pta006/26.09.2016/07:59 UTC+2) - Gut behauptet in schwierigem Marktumfeld
- Einstieg in neues Marktsegment
- Prognose bestätigt

Berlin, 26. September 2016 - Der Markt für hochpreisige Messgeräte hat sich auch 2016 bisher nicht entspannt. Zurückhaltende Investoren und gestrichene Budgets sorgen nach wie vor für starken Preisdruck. Trotzdem ist es der SHF Communication Technologies AG (ISIN: DE000A0KPMZ7) im Gegensatz zu vielen ihrer Wettbewerber gelungen, gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum zuzulegen: Der Umsatz lag Ende Juni mit 3,9 Mio. Euro um 22 Prozent über dem Vorjahreswert (Vj. 3,2 Mio. Euro), das operative Ergebnis (EBIT) von 0,87 Mio. Euro überstieg das des ersten Halbjahres 2015 sogar um 67 Prozent (Vj. 0,52 Mio. Euro). Der Gewinn je Aktie nahm um 63 Prozent zu und liegt bei 0,13 Euro (Vj. 0,08 Euro).

"Diese Ergebnisse entsprechen durchaus unseren Erwartungen", bestätigt SHF-CEO Dr. Frank Hieronymi. "Ein Grund für die positive Entwicklung ist allerdings der höhere Auftragsbestand, der am Jahresanfang 2016 gut 1,6 Mio. Euro betrug und damit höher ausfiel als der Auftragsbestand von 1,3 Mio. Euro zu Jahresbeginn 2015."

Generell schwanken die Auftragseingänge je nach Monat und Region erheblich. Insgesamt fielen sie in den ersten sechs Monaten des Jahres recht schwach aus, lagen aber mit 3,2 Mio. Euro um 19 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert (Vj. 2,7 Mio. Euro). Auch die Auftragsbücher sind besser gefüllt als im ersten Halbjahr 2015: Mit 0,87 Mio. Euro überstieg der Auftragsbestand zum 30. Juni 2016 den des Vorjahres (Vj. 0,69 Mio. Euro) um 26 Prozent. Dennoch liegt der Auftragsbestand im mehrjährigen Vergleich auf einem sehr niedrigen Niveau. Finanziell ist der Technologieentwickler für Datenübertragung nach wie vor exzellent aufgestellt. Mit einem Eigenkapital von 8,6 Mio. Euro erreicht SHF eine Eigenkapitalquote von 90,4 Prozent.

Während die Investitionszurückhaltung der Telekommunikationsunternehmen, Netzwerkausrüster und Forschungseinrichtungen das Geschäft mit Bitfehlerratenmessplätzen weiterhin beeinträchtigt, entwickelte sich die Nachfrage nach Digitalmodulen, Laborverstärkern und passiven Komponenten im ersten Halbjahr leicht positiv.

Auch die Produktpipeline ist bei SHF gut gefüllt. Wie im vergangenen Jahr angekündigt, bringt das Berliner Unternehmen einen neuen Arbitrary Waveform Generator für niedrige Signalraten auf den Markt. Der zugehörige Prototyp wurde im Frühjahr 2016 auf der OFC (Optical Fiber Communications Conference) in Anaheim/Kalifornien erstmals vorgestellt.

"Mit diesem Messgerät erweitern wir nicht nur unsere Produktpalette, sondern erschließen auch einen neuen Kundenkreis. Wir betreten damit ein für uns neues Marktsegment", betont Dr. Hieronymi. Bei einem Verkaufspreis unter 20.000 Euro hofft man bei SHF, dass dieses Gerät weniger von den vorherrschenden Investitionskürzungen im Messgerätebereich betroffen sein wird.

Weiter vorangetrieben wurde außerdem die Erweiterung der High-End-Serie von Bitfehlerratenmessplätzen. Die neue Geräteplattform wurde im September auf der ECOC (European Conference on Optical Communication) in Düsseldorf vorgestellt und ermöglicht die Nutzung des Messgerätes als Arbitrary Waveform Generator. SHF präsentiert damit das erste kommerzielle Messgerät im Tischformat, das vier unabhängige 128Gbps-Datenströme erzeugen kann. "Wir sind sehr stolz auf unsere Entwicklungsleistung und setzen uns damit unter den Anbietern für Hochgeschwindigkeitsbitmustergeneratoren einmal mehr an die technologische Spitze", erklärt SHF-COO Dr. Lars Klapproth. Trotz dieser deutlichen technologischen und qualitativen Verbesserungen geht SHF davon aus, dass sich die Kunden zunächst nicht zu wesentlich höheren Investitionen bewegen lassen. Hinzu kommt, dass sich die Zahl der für den Einsatz des Gerätes prädestinierten Forschungsgruppen in der jüngsten Vergangenheit eher nach unten entwickelt.

Anders als in den Vorjahren hat sich der Auftragseingang im bisherigen Verlauf des zweiten Halbjahres 2016 nicht merklich belebt und bleibt hinter den Erwartungen zurück. Nur Auftragseingänge, die bis Anfang bzw. Ende Oktober (je nach Produktgruppe) eingehen, können noch im laufenden Geschäftsjahr umsatzwirksam werden. SHF hält deshalb weiterhin an der ursprünglichen Umsatzprognose von 7 Mio. Euro und einer EBIT-Erwartung von 0,72 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2016 fest.

Der Halbjahresbericht 2016 steht auf der Internetseite von SHF unter http://www.shf.de zum Download bereit.

Über SHF Communication Technologies AG:

Die SHF Communication Technologies AG [ISIN: DE000A0KPMZ7] entwickelt und fertigt Komponenten und Messgeräte für die Datenübertragung in Hochgeschwindigkeitsnetzen. Zu den Kunden zählen Telekommunikationsunternehmen, Netzwerkausrüster und Forschungseinrichtungen. Seit dem 7. Juli 2008 ist SHF im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Weitere Informationen werden unter www.shf.de bereitgestellt.

(Ende)

Aussender: SHF Communication Technologies AG
Wilhelm-von-Siemens-Str. 23 D
12277 Berlin
Deutschland
Ansprechpartner: Petra Heidler
Tel.: +49 40 369050-58
E-Mail: invest@shf.de
Website: www.shf.de
ISIN(s): DE000A0KPMZ7 (Aktie)
Börse(n): Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Basic Board), Stuttgart
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