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pta20160226006
Veröffentlichung von Insiderinformationen gemäß Artikel 17 MAR

Erste Group Bank AG: Vorläufiges Ergebnis 2015 - Nettogewinn von EUR 968,2 Mio (ROTE 10,8%)


Wien (pta006/26.02.2016/07:30) - Nettogewinn von EUR 968,2 Mio (ROTE 10,8%), begünstigt durch Kreditwachstum, normalisierte Risikokosten und geringere Einmaleffekte; solide Kapitalausstattung ist Basis für Dividendenvorschlag von EUR 0,5 pro Aktie

Finanzzahlen im Vergleich (siehe pdf)

Highlights
GuV-Zahlen: 1-12 2015 verglichen mit 1-12 2014, Bilanzzahlen: 31. Dezember 2015 verglichen mit 31. Dezember 2014

Der Zinsüberschuss ging auf EUR 4.444,7 Mio (EUR 4.495,2 Mio) zurück, was im Wesentlichen auf das anhaltend niedrige Marktzinsniveau zurückzuführen war und durch das Kreditwachstum nicht vollständig kompensiert wurde. Der Provisionsüberschuss verringerte sich nur leicht auf EUR 1.861,8 Mio (EUR 1.869,8 Mio), bedingt durch niedrigere Erträge aus dem Kreditgeschäft und dem Zahlungsverkehr. Das Handels- und Fair Value-Ergebnis sank auf EUR 210,1 Mio (EUR 242,3 Mio). Die Betriebserträge gingen moderat auf EUR 6.771,8 Mio (-1,5%; EUR 6.877,9 Mio) zurück. Der Verwaltungsaufwand stieg auf EUR 3.868,9 Mio (+2,2 %; EUR 3.787,3 Mio). Daraus resultierte ein Rückgang im Betriebsergebnis auf EUR 2.902,9 Mio (-6,1%, EUR 3.090,7 Mio). Die Kosten-Ertrags-Relation belief sich auf 57,1% (55,1%).

Die Wertberichtigungen für nicht erfolgswirksam zum Fair Value bilanzierte finanzielle Vermögenswerte (netto) sanken signifikant auf EUR 729,1 Mio bzw. 56 Basispunkte des durchschnittlichen Bruttokundenkredit-bestands (-65,0%, EUR 2.083,7 Mio bzw. 163 Basispunkte), insbesondere bedingt durch einen deutlichen Rückgang in Rumänien, aber auch durch einen positiven Trend in allen österreichischen Segmenten. Die NPL-Quote verbesserte sich erneut auf 7,1% (8,5%). Die NPL-Deckungsquote lag bei 64,5% (68,9%).

Der sonstige betriebliche Erfolg belief sich auf EUR -635,6 Mio (EUR -1.752,9 Mio). Verantwortlich für die signifikante positive Veränderung war der Wegfall hoher negativer Einmaleffekte in 2014 (insbesondere Ab-schreibung immaterieller Vermögenswerte). In den aktuellen Werten sind Aufwendungen für die erstmals in 2015 zu leistenden Beitragszahlungen in nationale Abwicklungsfonds in Höhe von EUR 51,3 Mio sowie für Verluste aufgrund der gesetzlich verpflichtenden Konvertierung von Kundenkrediten (Schweizer Franken in Euro) in Kroatien in Höhe von EUR 129,5 Mio enthalten. Darüber hinaus wurde eine Rückstellung für Risken in Zusammenhang mit Konsumentenschutzklagen in Rumänien in Höhe von EUR 101,6 Mio gebildet. Weiterhin hoch blieben mit EUR 236,2 Mio (EUR 256,3 Mio) die Belastungen aus Banken- und Finanztransaktionssteuern: EUR 128,6 Mio (EUR 130,5 Mio) in Österreich, EUR 23,6 Mio (EUR 31,5 Mio) in der Slowakei sowie EUR 84,0 Mio (EUR 94,2 Mio) in Ungarn.

Bedingt durch die gute Risikoentwicklung der Sparkassen und den Turnaround in Rumänien war das den Minderheiten zuzurechnende Periodenergebnis mit EUR 307,0 Mio (EUR 133,4 Mio) hoch. Das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenergebnis stieg auf EUR 968,2 Mio (EUR -1.382,6 Mio).

Das gesamte Eigenkapital stieg auf EUR 14,8 Mrd (EUR 13,4 Mrd). Das harte Kernkapital (CET 1, Basel 3 aktuell) verbesserte sich auf EUR 12,1 Mrd (EUR 10,6 Mrd), die gesamten regulatorischen Eigenmittel (Basel 3 aktuell) beliefen sich auf EUR 17,6 Mrd (EUR 15,8 Mrd). Das Gesamtrisiko, die risikogewichteten Aktiva aus Kredit-, Markt- und operationalem Risiko (Basel 3 aktuell) ging auf EUR 98,3 Mrd (EUR 100,6 Mrd) zurück. Die harte Kernkapitalquote (CET 1, Basel 3 aktuell) lag bei 12,3% (10,6%), die Eigenmittelquote (Basel 3 aktuell) bei 17,9% (15,7%).

Die Bilanzsumme stieg auf EUR 199,7 Mrd (EUR 196,3 Mrd), Haupttreiber war der Anstieg des Kundenkreditvolumens, die Kundenkredite (netto) stiegen auf EUR 125,9 Mrd (EUR 120,8 Mrd). Passivseitig erhöhten sich die Kundeneinlagen auf EUR 127,9 Mrd (EUR 122,6 Mrd). Das Kredit-Einlagen-Verhältnis lag bei 98,4% (98,6%).

Ausblick
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen sollten Kreditwachstum unterstützen. Für die wichtigsten CEE-Märkte, inklusive Österreich, wird - in erster Linie getragen durch robuste Inlandsnachfrage - ein reales BIP-Wachstum von 1,5 bis 3,8% für 2016 erwartet.

Erwartete Eigenkapitalverzinsung um immaterielle Vermögenswerte bereinigt (ROTE) von etwa 10-11% in 2016 begünstigt weitere Dividendenausschüttungen. Unterstützungsfaktoren sind das wieder erstarkende Kreditwachstum, die kontinuierliche Verbesserung der Kreditqualität in günstigem Risikoumfeld sowie ein positiver Einmaleffekt im Zusammenhang mit dem Verkauf der Visa-Beteiligung von etwa EUR 127 Mio vor Steuern. Allerdings wird sich das nachhaltig niedrige Zinsumfeld negativ auf die Betriebseinnahmen, insbesondere den Zinsüberschuss, auswirken. Erwartet wird ein Rückgang im Betriebsergebnis in Ungarn (niedrigeres Kreditvolumen) sowie in Rumänien (aufgrund von Zinsanpassungen bei Krediten). Die Bankenabgaben werden das Ergebnis mit etwa EUR 360 Mio vor Steuern belasten, darin inkludiert sind Bankensteuern, Finanztransaktionssteuer sowie Beiträge zu Abwicklungs- und Einlagensicherungsfonds. Es wird erwartet, dass die Bankabgaben wie folgt verbucht werden: Im sonstigen betrieblichen Erfolg die Bankensteuern und Finanztransaktionssteuer zeitanteilig (mit Ausnahme der ungarischen Bankensteuer die zur Gänze bereits in Q1 2016 verbucht wird) sowie Beiträge in Abwicklungsfonds voraussichtlich vorab in Q1 2016; als Sachaufwand Einlagensicherungsbeiträge zeitanteilig und teilweise vorab in Q1 2016).

Risikofaktoren für die Prognose. Risken im Zusammenhang mit geopolitischen und weltwirtschaftlichen Entwicklungen, der Effekt von Negativzinsen sowie Konsumentenschutzaktivitäten.

(Ende)
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