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ptp20150304025 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Franz Anton Mesmer (1734 - 1815) - Leben, Werk und Wirkung: Vortrag von Prof. Peter Mulacz


Wien (ptp025/04.03.2015/16:00) - Ein "Kolumbus der Psyche", Festvortrag zum 200. Todestag Mesmers (5. März) - Einladung der Österreichischen Gesellschaft für Parapsychologie und Grenzbereiche der Wissenschaften http://parapsychologie.ac.at zu einem Festvortrag mit musikalischer Umrahmung (Glasharmonika):

Montag, 9. März 2015:
Beginn: 19 Uhr
Festsaal im Amtshaus, Karl-Borromäus-Platz 3, 1030 Wien
Eintritt frei

Zum Thema:
Franz Anton Mesmer, der Entdecker des Animalischen oder Tierischen Magnetismus (bzw. der Erfinder dieser Lehre), hat seine prägenden Jahre in Wien zugebracht - im heutigen dritten Bezirk (an der Stelle des szt. Palais Mesmer steht heute das Haus Rasumofskygasse 29). Hier in Wien hat er Medizin studiert - sein medizinisches Doktordiplom ist von dem berühmten Gerard van Swieten, dem Leibarzt der Kaiserin Maria Theresia, unterschrieben - und seine Dissertation verfasst, hier hat er eine 12 Jahre ältere Witwe geheiratet, die großen Reichtum in die Ehe gebracht hat, hier hat er sein System entwickelt, und hier hat er durch die Heilung der blinden Klaviervirtuosin M. Th. Paradis einen kurzfristigen Triumph erzielt, der jedoch durch gewisse Umstände wieder zunichte gemacht worden ist, worauf er sich nach Paris begibt - die weiteren Stationen seines Lebens werden nur skizzenhaft dargestellt.

Hingegen wird insbesondere Mesmers geistesgeschichtliche Wirkung beleuchtet, die über Puységur, Braid und die Schulen von Paris und Nancy in gerader Linie zu Sigmund Freud und dem damals neuen "Kontinent des Unbewussten" führt, wobei - ähnlich Kolumbus - das Endresultat ein ganz anderes ist als der Entdecker selbst vermeint hatte. Auf den literarische Impakt der durch den Animalischen Magnetismus Mesmers nachhaltig geprägten Psychologie der Romantik wird kurz hingewiesen (z.B. die diversen somnambulen Figuren in den Stücken Heinrich von Kleists).

Die Glasharmonika war jenes Instrument, das Mesmer nicht nur gerne und sehr gut selbst gespielt hat - wie Mozart, der auch Stücke für die Glasharmonika komponiert hat, in seinen Briefen berichtet -, sondern das er später, in seiner Pariser Zeit, auch bei seinen magnetischen Kuren eingesetzt hat (womit er, nebst anderem, auch ein Vorläufer der Musiktherapie ist). Auf der Glasharmonika spielt zur festlichen Umrahmung des Vortrags Christa Schönfeldinger vom Wiener Glasharmonika Duo http://glasharmonika.at . Am 5. März 1815 ist Franz Anton Mesmer in Meersburg am Bodensee gestorben; er liegt am dortigen Friedhof begraben.

Zur Person des Vortragenden:
Prof. Peter Mulacz ist der geschäftsführende Vizepräsident der ursprünglich 1927 gegründeten Österreichischen Gesellschaft für Parapsychologe und Grenzbereiche der Wissenschaften (Mitglied im Verband der Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs http://vwgoe.at ) und hat bereits 2006 - gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte http://wissenschaftsgeschichte.ac.at - ein internationales Mesmer-Symposium im Schlösschen Rothmühle (einem seinerzeitigen Besitz Mesmers, wo auch Mozart zu Gast war) organisiert.

Links:
Österreichische Gesellschaft für Parapsychologie und Grenzbereiche der Wissenschaften:
http://parapsychologie.ac.at

Wirkungsgeschichte Mesmers:
http://parapsychologie.info/mesmer/Mesmer_Wirkung.pdf

Mesmer-Symposium in der Rothmühle:
http://mesmer.parapsychologie.ac.at bzw. http://wissenschaftsgeschichte.ac.at/files/tagungen/Mesmer-Symposium/bericht.htm

(Ende)
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