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pte20121108022 Technologie/Digitalisierung, Medien/Kommunikation

Suchmaschinen: Google büßt Marktanteile ein

Vor allem Bing profitiert, Rückstand bleibt aber enorm


Konkurrenz im Blich: wichtig für Google (Foto: pixelio.de, Marco Kröner)
Konkurrenz im Blich: wichtig für Google (Foto: pixelio.de, Marco Kröner)

London (pte022/08.11.2012/12:30) - In England ist der Marktanteil von Google bei Internet-Suchanfragen im Oktober erstmals seit fünf Jahren unter die 90-Prozent-Marke gesunken, wie der Guardian berichtet. Im Vergleich zum September sank der Wert um 1,41 Prozent. Davon profitiert hat vor allem Microsofts Suchmaschine Bing, die ihren Anteil um 0,72 auf 4,71 Prozent steigern konnte. Auch manche deutschen Marktbeobachter sehen einen leichten Rückgang der Marktanteile von Google im Such-Geschäft http://webhits.de . Ob es sich bei diesen Werten um statistische Anomalien handelt, oder ob tatsächlich Bewegung in den Suchmaschinenmarkt kommt, bleibt offen.

Microsoft-Offensive

In England hat Google im Oktober auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum über 1,6 Prozent verloren. Das deutet zumindest auf einen seit längerem bestehenden Abwärtstrend hin. Mit einem Marktanteil von 89,33 Prozent bleibt Google aber weiterhin unangefochtetner Marktführer. Ähnliche Schlagzeilen über rückläufige User-Zahlen bei Google gibt es in regelmäßigen Abständen und verschiedenen Ländern immer wieder, trotzdem ist die Macht von Google in den meisten Märkten weiterhin ungebrochen. In den USA hat der Konzern seinen Marktanteil zuletzt sogar noch steigern können.

Die kursierenden Daten sind allerdings nicht immer verlässlich, da sich die Erhebungsmethoden unterscheiden. Der aktuelle Rückgang der Google-Marktanteile, der aus den UK-Zahlen hervorgeht, ist aber dennoch interessant, weil vor allem Microsoft davon profitiert. Durch die Kooperation mit Facebook, den Einstieg ins mobile Hardware-Geschäft und die Veröffentlichung von Windows 8 gibt es für Bing in den kommenden Monaten nämlich reichlich Potenzial, seine Position weiterhin zu verbessern. Längerfristig könnte sich das bisherige Milliardengrab für Microsoft doch noch rentieren.

Enormer Vorsprung

Über die Gründe für die sinkenden Google-Marktanteile gibt es verschiedene Theorien. "Durch die Algorithmus-Änderungen im vergangenen Jahr hat sich Google nicht nur Freunde gemacht. Das war nicht ganz sauber und hat die Suchergebnisse nicht verbessert. Dadurch sind eventuell User verloren gegangen", sagt Olaf Kopp von Aufgesang Inbound Online Marketing http://sem-deutschland.de gegenüber pressetext. Die jüngsten Anstrengungen von Microsoft können als Gründe ausgeschlossen werden, da das hauseigene Surface-Tablet und Windows 8 noch zu neu sind, um großen Einfluss auf den Markt zu haben.

"Ich glaube, dass Windows 8 und Microsoft-Hardware auch in Zukunft keine großen Zuwächse für Bing bringen werden. Zwar wird Bing bei den Produkten die standardmäßige Suchmaschine. Hier halte ich die Browserwahl aber für das entscheidende Kriterium. Die Menschen nutzen hier ihren individuellen Favoriten samt zugehöriger Suchmaschine, und der Windows Explorer verliert Marktanteile", sagt Kopp. Hier scheint Google also im Vorteil zu sein. Die Kooperation mit Facebook könnte Bing langfristig Kunden bringen. "Derzeit ist die Suche aber nicht gut", so Kopp.

Da mobile Internetnutzung stetig zunimmt, hat Google mit seinem marktbeherrschenden Android-Betriebssystem hier einen großen Vorteil. "Wenn Google nicht zu gierig wird und einiges falsch macht, sehe ich kaum eine Möglichkeit für die Konkurrenten, signifikante Marktanteile zu erringen", sagt Kopp. Die Zahlen der nächsten Monate werden Aufschluss darüber gehen, ob der derzeitige User-Schwund bei Google in einigen Märkten nur ein statistischer Schluckauf war, oder ob der Marktanteil weiter sinkt. Derzeit muss sich Google aber wohl noch keine Sorgen machen. "Es gibt einen Tipping-Poin, einen Marktanteil, ab dem ein Konkurrent ohne große Anstrengung plötzlich überproportional viele User dazugewinnt. Davon ist der bei uns stärkste Konkurrent Bing aber noch weit entfernt", so Kopp.

(Ende)
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