pte20090312022 in Leben
Bedenkliche Hormonbelastung im Mineralwasser
Weichmacher in PET-Flaschen als Östrogenlieferant beschuldigt
Frankfurt/Berlin (pte022/12.03.2009/13:45)
Mineralwasser enthält Umwelthormone, die zumindest zum Teil aus der Plastikflasche stammen könnten, in der es verkauft wird. Das behaupten Ökotoxikologen der Universität Frankfurt http://www.uni-frankfurt.de , denen in zwölf von 20 untersuchten Mineralwassermarken der Nachweis erhöhter östrogener Aktivität gelang. Als einen Hauptverursacher dieser Belastung mit dem Frauenhormon führen die Forscher die Plastikflasche an, in der das Wasser angeboten wird, denn laut Forschern war die Belastung in Glasflaschen nur halb so hoch. "Das allgemeine Vertrauen in Plastikverpackungen ist sehr hoch, da man sie für sehr sauber und hygienisch hält. Niemand denkt jedoch daran, dass sich in den Weichmachern, die bei ihrer Produktion verwendet werden, Östrogene verstecken", so Studienautor Martin Wagner im pressetext-Interview. Wagners Untersuchung wurde in der Fachzeitschrift Environmental Science and Pollution Research veröffentlicht.
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