pte20050202043 Sport/Events, Medien/Kommunikation

Nike launcht Anti-Rassismus-Kampagne

Ereignisse aus dem vergangenen Jahr geben Anstoß


Nike
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Frankfurt/Wien (pte043/02.02.2005/15:58) Unter dem Titel "Stand Up Speak Up" http://www.standupspeakup.com startet der Sportartikelhersteller Nike eine Anti-Rassismus-Kampagne. Ziel der Initiative ist es, Fans zu ermuntern, ein Zeichen zu setzen und sich gegen rassistische Tendenzen im Fußballstadion und auch außerhalb zu wehren. Im vergangenen Jahr sorgten rassistische Aussagen des spanischen Nationaltrainers Luis Aragones gegenüber Thierry Henry für Schlagzeilen. In der Folge häuften sich rassistische Aktionen von Fans gegenüber dunkelhäutigen Spielern, speziell in Spanien. Henry bat daraufhin Nike, ihn bei einer Initiative gegen Rassismus im Fußball zu unterstützen.

Symbol dieser Initiative und äußeres Zeichen gegen Rassismus ist ein schwarz-weißes Armband, welches die Verbindung zwischen Spielern aller Hautfarben visualisieren soll. Viele prominente Spieler in Europa haben sich bereits mit Henry solidarisiert und werden ab dem 5. Februar mit diesem Armband in den Stadien einlaufen. Zudem wird am gleichen Tag europaweit ein TV-Spot mit Top-Stars des europäischen Fußballs "on air" gehen. In diesem Spot wirken neben Thierry Henry und Ronaldinho auch die beiden Dortmunder Spieler Otto Addo und Christoph Metzelder mit.

Ab dem 6. Februar werden europaweit 2,5 Mio. Armbänder den Fans angeboten. Als Gegenleistung soll ein Mindestbetrag von zwei Euro gespendet werden. In Deutschland werden die Bänder in den Filialen von Runners Point, ausgewählten Intersport- und Sport2000-Filialen und den Fanshops von Borussia Dortmund, Hertha BSC, Hamburger SV, VfL Wolfsburg, VfL Bochum und 1860 München erhältlich sein. In Österreich gibt es sie in den Nike-Stores (Wien/Mariahilfer Straße und Parndorf/Outlet). Weitere Kooperationen für die Distribution in der Alpenrepublik sollen in den nächsten Tagen noch bekannt gegeben werden.

Die Spenden werden in einen zentralen Stand-Up-Speak-Up-Fonds eingezahlt, der von einer unabhängigen, gemeinnützigen Organisation, der König-Baudouin-Stiftung in Brüssel, verwaltet wird. Diese Stiftung wird eine umfangreiche Studie zum Thema Rassismus im Fußball durchführen und die Spenden an verschiedene in diesem Bereich engagierte Organisationen in ganz Europa verteilen.

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
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