mica will Musikwirtschaft in Schwung bringen
Informations- und Exportoffensive soll österreichische Werke fördern
Wien (pte030/23.01.2003/13:38) Große Ziele setzen sich die österreichische Musikwirtschaft und das music information center austria (mica) für dieses Jahr. Am 1. März 2003 startet mit der Website mica.at http://www.mica.at ein umfassendes Informationsportal zum Thema österreichische Musik. Internationale Begleitung erhält es vom laut eigenen Angaben größten Suchportal für europäische Musik im Non-Profit-Bereich, dem European Music Navigator (EMN) http://www.musicnavigator.org . Zum Informationsangebot im Internet kommt die Gründung des "Austrian Music Export Office" (AMEO) als Tochterunternehmen des mica hinzu.
"Am 1. März 2003 bringen wir das Netz zum Schwingen", verspricht Peter Rantasa, geschäftsführender Direktor des mica. Die Promotion- und Informationsplattform mica.at soll im Web die Vielfalt der heimischen Musikschaffenden und ihrer Produktionen vorstellen. Insgesamt werden ca. 2.800 Komponisten und Musiker, 900 Bands und Ensembles aller gegenwärtigen Genres mit Biografien, Publikationen, Pressestimmen und Diskographien vorgestellt. Tagesaktuelle Informationen zu Kontakten mit Veranstaltern, Festivals, Tonstudios, Ausbildungs- und Förderungseinrichtungen ergänzen die Einträge.
Die Website, die auch als Kristallisationspunkt aller im Musikgeschäft Tätigen fungieren soll, ist die erweiterte und aktualisierte Online-Version der Offline-Datenbank des mica sowie des Standardwerkes "Lexikon zeitgenössischer Musik aus Österreich". Das für die Datenbank entwickelte Content-Management-System hinter der Datenbank stellt das mica künftig auch anderen Musikinformationszentren im Rahmen des Dachverbandes IAMIC zur Verfügung. Auf der internationalen Seite EMN soll bis 2004 eine Vielzahl von täglich aktualisierten Katalogen und Websites zugänglich gemacht werden.
Auf der wirtschaftlichen Ebene startet das mica das Musikexportbüro AMEO als Serviceeinrichtung für die österreichische Musikwirtschaft. mica-Präsident Christian Scheib will bis 2004 dem "Musikland Österreich" zu der Stärke verhelfen, die "sein hervorragender künstlerischer Ruf verlangt". Das will er u.a. mit den "Austrian Music Contact Points" schaffen. Diese Anlaufstellen für Musik sollen in ausgewählten Ländern in Botschaften, Konsulaten und Kulturforen errichtet werden. Die Schwerpunkte liegen zunächst in Deutschland, Italien und den USA. Promotet sollen beispielsweise der Jazzwettbewerb "Austrian Young Lions" sowie das grenzüberschreitende Programm "Jazz Transalpin" in der zweiten Jahreshälfte 2003 werden.
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