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pte20090923004 Technologie/Digitalisierung, Medien/Kommunikation

3D-Elemente für Erweiterte Realität am Handy

Android-Software Layar verspricht ab November bessere Immersion


Layar erlaubt an Gebäude ausgerichtete 3D-Tags (Foto: Layar)
Layar erlaubt an Gebäude ausgerichtete 3D-Tags (Foto: Layar)

Amsterdam (pte004/23.09.2009/06:10) - Der AR-Browser (Augmented Reality) Layar http://layar.com wird ab November auch virtuelle 3D-Objekte in die Kamera-Umgebungsansicht von Android-Smartphones einbinden. Diese neue Funktionalität wird ab heute, Mittwoch, im Rahmen der Picnic Conference http://www.picnicnetwork.org in Amsterdam erstmals vorgeführt. "Dadurch ergibt sich ein noch immersiveres, reichhaltigeres Nutzererlebnis", gibt sich Layar-Mitgründer Maarten Lens-Fitzgerald im Gespräch mit pressetext zuversichtlich. Großes Potenzial für 3D-Objekte in der AR-Ansicht ortet er nicht zuletzt im Bereich mobiles Marketing. Positionierungsungenauigkeiten könnten sich beim 3D-fähigen Layar 3.0 allerdings deutlich bemerkbar machen.

Content-Layer für den bereits weltweit verfügbaren AR-Browser Layar (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090818023/) werden mit der nächsten Version 3D-Objekte wie virtuelle Raketen oder dreidimensionale Textelemente einblenden können. Das soll ein attraktiveres Nutzerlebnis bieten. Als Beispiel nennt Lens-Fitzgerald die Idee für eine Benefiz-Kampagne, die zum Valentinstag mit einer niederländischen Herz-Organisation stattfinden könnte. "Man könnte ein virtuelles Herz kaufen und damit das Heim des eigenen Lieblings in der AR-Ansicht schmücken", meint er. Ebenfalls denkbar sei, dass beispielsweise Brauereien im Rahmen von AR-Marketingkampagnen mittels großen, virtuellen 3D-Flaschen bestimmte realweltliche Plätze als Nightlife-Hotspot markieren. "Augmented Reality ist ein Erlebnismedium, nicht nur ein Werkzeug oder Kartenersatz. Mit 3D bieten wir dieses Erlebnis", meint auch Layar-CEO Raimo van der Klein. Dabei können 3D-Objekten auch Bedienfunktionen wie das Öffnen von Links oder das Abspielen von Musik zugewiesen werden.

Mit den 3D-Tags soll sich auch die Möglichkeit eröffnen, virtuelle Objekte in der Layar-Ansicht wirklich exakt an Gebäudekanten oder -teilen auszurichten. In der Praxis dürften die Ungenauigkeit von GPS und die Anfälligkeit des Handy-Kompasses gegenüber bestimmten Umwelteinflüssen dem allerdings Grenzen setzen. "Wir können keine millimetergenaue Ausrichtung erreichen. Sie wird nicht so präzise, wie manche sich das vielleicht wünschen", räumt Lens-Fitzgerald ein. Allerdings sei es sinnvoller, mit aktuellen Technologien in der Praxis möglichst gute Ergebnisse anzustreben, als mit der Umsetzung der Idee zu warten, bis genauere Positionierungstechnologien verfügbar sind. Davon, eine praktikable Genauigkeit erzielen zu können, gibt man sich jedenfalls überzeugt.

Layar 3D wird zwar bereits diese Woche öffentlich vorgeführt, doch allgemein verfügbar wird die Funktionalität erst mit Version 3.0 des AR-Browsers. Diese soll im November kommen. So lange müssen sich auch die nach Angaben des Unternehmens bereits mehr als 500 Layar-Entwickler gedulden, ehe sie 3D-Objekte in ihre Content-Layer einbauen können.

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Thomas Pichler
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E-Mail: pichler@pressetext.com
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