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pte20090109004 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

Suche nach Mitfahrgelegenheiten boomt im Web

Hopping.de bündelt Ergebnisse zehn verschiedener Portale


Die Suche nach Mitfahrgelegenheiten ist auf Hopping.de kostenlos möglich (Foto: hopping.de)
Die Suche nach Mitfahrgelegenheiten ist auf Hopping.de kostenlos möglich (Foto: hopping.de)

Darmstadt (pte004/09.01.2009/06:15) - Hohe Spritpreise und anhaltende Wirtschaftskrise haben einen wahren Boom der Suche nach günstigen Mitfahrgelegenheiten im Internet ausgelöst. Welche Möglichkeiten das Web in dieser Hinsicht bietet, zeigt das deutsche Portal Hopping.de http://www.hopping.de , das kürzlich die erste Suchmaschine für Mitfahrgelegenheiten im Netz gestartet hat. "Wir wollen den Menschen die Möglichkeit geben, sich an einem zentralen Ort über die verfügbaren Mitfahrgelegenheiten zu informieren. Hierfür haben wir eine kostenlose Meta-Suchmaschine entwickelt, die die gefundenen Ergebnisse der insgesamt zehn Mitfahrportale in Deutschland bündelt", erklärt Moritz Gomm, Geschäftsführer der zuständigen Betreibergesellschaft Momax, im pressetext-Interview.

Das System berechnet dabei automatisch, an welchen Städten die Fahrer auf ihrem Weg vorbeikommen, sodass unter Umständen auch der Zustieg eines Mitfahrers möglich ist. Auf diese Weise findet Hopping laut eigenen Angaben deutlich mehr Mitfahrgelegenheiten, als alle anderen Portale zusammengenommen. "Die Nutzung von Mitfahrgelegenheiten hat in Deutschland eine sehr lange Tradition und reicht zurück bis in die 1950er-Jahre. In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach solchen Angeboten aber wieder deutlich gestiegen", betont Gomm. Über eine Mio. Menschen würden heute in Deutschland bereits diese günstige Form des Reisens nutzen. Die Gründe für das große Interesse seien vielseitiger Natur und würden vom Bahnstreik vor zwei Jahren über die hohen Spritpreise bis hin zu der bereits seit geraumer Zeit anhaltenden Wirtschaftsflaute reichen.

"Natürlich ist die Wirtschaftskrise ein starker Antriebsmotor für den gegenwärtigen Boom bei Mitfahrgelegenheiten. Neben der Kostenersparnis sind aber sicherlich auch Aspekte wie die Schonung der Umwelt und die Gesellschaftssuche beim Reisen ausschlaggebend für die enorme Nachfrage", merkt Gomm an. Auch die zunehmende Qualität entsprechender Angebote sei in diesem Zusammenhang ein Faktor. "Die Suche nach Mitfahrgelegenheiten war in den 1980ern bereits einmal sehr stark in Mode. Damals gab es allein in Berlin 25 sogenannte Mitfahrzentralen, an denen sich die Menschen treffen und organisieren konnten", erinnert sich Gomm. Heute habe sich die "Szene" großteils ins Internet verlagert. "Das erste derartige Angebot im Web existiert in Deutschland seit dem Jahr 1998. Hopping.de wurde im Januar 2008 gestartet und verzeichnet aktuell rund 10.000 Besucher pro Monat", ergänzt Gomm.

Die Vorteile des Webs gegenüber dem traditionellen Mitfahrsystem seien offenkundig. "Der größte Pluspunkt ist sicher, dass sich die Leute dadurch nicht mehr direkt vor Ort treffen müssen, um eine Mitfahrgelegenheit auszuhandeln. Auch was die Vernetzungsmöglichkeiten und die Größe des zustande kommenden Angebots betrifft, bietet der Online-Bereich wesentlich bessere Möglichkeiten", meint Gomm. Im Hinblick auf die weitere Entwicklung gibt sich der Momax-Geschätsführer äußerst zuversichtlich. "Ich bin davon überzeugt, dass die etablierten Mitfahrportale in Zukunft weiter wachsen und als Mobilitätsalternative zunehmend an Bedeutung gewinnen werden. Es lässt sich beobachten, dass die Menschen generell eine steigende Bereitschaft an den Tag legen, was die Suche nach einer geeigneten Alternative zum eigenen Auto betrifft. Aus diesem Grund wird die Nachfrage nach Mitfahrangeboten künftig sicher noch weiter ansteigen", so Gomm abschließend.

(Ende)
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Ansprechpartner: Markus Steiner
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