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pte20081211019 Medien/Kommunikation, Bildung/Karriere

Goldesel YouTube beschert Usern satte Einnahmen

Gestaltung von Homevideos mit Werbeeinblendungen als Hauptberuf


Videoportal YouTube als Goldesel für User (Foto: youtube.com)
Videoportal YouTube als Goldesel für User (Foto: youtube.com)

New York (pte019/11.12.2008/12:25) - Die Google-Tochter YouTube http://www.youtube.com entwickelt sich zunehmend zu einer lukrativen Einnahmequelle für ihre Nutzer. Als Teilnehmer des YouTube-Partner-Programms (YPP) werden publikumsstarke User-Beiträge mit Werbung versehen. Aufgrund der hohen Reichweite des Mediums bedeutet dies sowohl für YouTube als auch für die Gestalter bare Münze. Einige Freizeit-Filmer konnten ihr Hobby so bereits zum Beruf machen - mit durchaus lukrativen Gehältern. "Um YouTube-Partner zu werden, müssen sich User für das Programm bewerben. Dazu müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein", erklärt Google-Sprecher Stefan Keuchel im Gespräch mit pressetext.

Das YPP soll jedoch nicht nur den Usern, sondern auch der Plattform zu höheren Werbeeinnahmen verhelfen. Trotz der absolut marktbeherrschenden Stellung des Videoportals lassen die Umsätze weiterhin zu wünschen übrig. Um höhere Einnahmen zu generieren, ermöglichte YouTube etwa auch die Schaltung von Eigenwerbung für Videos durch die Nutzer nach Vorbild von Google AdWords (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=081204017).

Um die YPP-Voraussetzungen zu erfüllen, müssen User Rechteinhaber ihrer Originalvideos sein sowie in den USA, Kanada, Großbritannien, Japan, Australien, Irland, Deutschland, Frankreich oder Brasilien leben. Zudem legt YouTube Wert auf die regelmäßige Veröffentlichung von Videos, "die sich Tausende von YouTube-Nutzern ansehen". Für eine Umsatzbeteiligung können darüber hinaus nur Videos mit einer Mindestlänge von 30 Sekunden eingereicht werden.

Zwar hält sich YouTube mit Angaben über die durchschnittlichen Einkommen der User durch das YPP bedeckt. "Hunderte Partner machen Tausende Dollar pro Monat", wird jedoch YouTube-Sprecher Aaron Zamost von der New York Times zitiert. Mit äußerst geringem Aufwand habe etwa YouTube-Partner Michael Buckley innerhalb eines Jahres ein sechsstelliges Gehalt durch Werbeeinblendungen erzielen können. Seine Homevideos würden durchschnittlich rund 200.000 Mal mit insgesamt über 100 Mio. Views aufgerufen. Angesichts der steigenden Profite habe er seinen bisherigen Job im September gekündigt und das Hobby YouTube-Videos zum Hauptberuf gemacht.

(Ende)
Aussender: pressetext.deutschland
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