pts20070515040 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Rheuma: Durch Phytotherapie Schmerzmittel einsparen


Wien (pts040/15.05.2007/14:10) Therapievorteile bei Chronischer Polyarthritis durch Extrakte aus der Uncaria tomentosa jetzt auch in der Praxis bewiesen.

Vier Monate lang nahmen 122 Patienten mit chronischer Polyarthritis zusätzlich zur Basistherapie dreimal täglich einen standardisierten Extrakt aus der Wurzel der peruanischen Liane Uncaria tomentosa* ein. Die aktuelle Auswertung einer Subgruppenanalyse unter Praxisbedingungen zeigt eindeutige Therapievorteile: 20 Prozent der Patienten konnten bereits nach einem Monat eine Reduktion ihres Schmerzmittelverbrauchs um 40 Prozent verbuchen, 35 Prozent nach drei Monaten um 60 Prozent. Auch auf die Gabe von Kortison konnte weitgehend verzichtet werden. "Angesichts der aktuellen Datenlage über gastrointestinale und kardiovaskuläre Nebenwirkungen der selektiven und nichtselektiven NSAR sind nebenwirkungsarme Alternativen mehr als wünschenswert", kommentiert Ganzheitsmediziner Gerhard Hubmann aus Wien das Ergebnis der Untersuchung. Seiner Beobachtung nach, konnte auch die Basistherapie besser vertragen werden.

Rückgang der Schmerzen, verbesserte Beweglichkeit, keine Nebenwirkungen
Positive Erfahrungen haben Ärzte und Patienten mit der Zusatztherapie in Form des Uncaria tomentosa-Extrakts auch in Oberösterreich gemacht. "Die Patienten hatten weniger Schmerzen, das wirkt sich positiv auf den Schmerzmittelverbrauch aus. Weiters zeigen meine Beobachtungen, dass die Entzündungsaktivität in den betroffenen Gelenken abnimmt. Dadurch gehen die Schwellungen zurück und das Wohlgefühl der Patienten verbessert sich", bestätigt OA Dr. Friedrich Köppl, Rheumaambulanz im Landeskrankenhaus Vöklabruck, die Ergebnisse. "Zudem traten keine relevanten Nebenwirkungen auf."

Auch in der Selbsteinschätzung gaben mehr als 80 Prozent der Patienten an, das Präparat sehr gut zu vertragen, dementsprechend gut war die Einahmekompliance. Je länger die Behandlung, desto signifikanter der Rückgang der Schmerzen und je besser die Gesamtbeurteilung. Kein Wunder also, dass 75 % der Patienten auch nach Ablauf der Anwendungsbeobachtung die Therapie fortsetzen.

In Oberösterreich haben die Therapievorteile sogar dazu geführt, dass die Kosten des Phythotherapeutikums Krallendorn® bei der Indikation "chronischer Polyarthritis" im Einzelfall von den Kassen übernommen wurden.

Das Wirkprinzip
Der positive Effekt wird auf die im Präparat enthaltenen Bitterstoffe - so genannte pentazyklischen Oxindolalkaloide (POA) - zurückgeführt und beruht auf zwei unterschiedlichen Ansätzen:
* POA wirken direkt auf das unspezifische Immunsystem: Sie steigern die Abwehrleistung von Zellen des RES und hemmen gleichzeitig die Freisetzung von TNF-alpha, IL-1 und IL-6 aus aktivierten Makrophagen.
* POA wirken indirekt auf das spezifische Immunsystem: Sie steigern die Proliferation ruhender T- und B-Lymphozyten durch einen Lymphozytenwachstumsfaktor (LGF) und hemmen gleichzeitig die Proliferation hoch aktivierter und transformierter T- und B-Lymphozyten.

Diese Wirkmechanismen ermöglichen prinzipiell den Einsatz bei Krankheiten, deren Ursache eine Unterfunktion der angeborenen Abwehrmechanismen sind oder eine Fehlfunktion des spezifischen Immunsystems, sowie bei Krankheiten, in deren Verlauf oder durch deren Therapie es zu solchen Fehlfunktionen kommt. "Die besten Resultate erzielt man bei Patienten, deren Immunsystem noch reagieren kann", erklärt Ganzheitsmediziner Dr. Gerhard Hubmann. "So ist es oft möglich, Entzündungsschübe abzufangen. Auch zur Remissionserhaltung wirkt dieses Medikament bei Patienten mit chronischer Polyarthritis gut."

Weitere Infos: http://www.uncaria.at .

* für Fachmedien: Der standardisierte Extrakt aus Uncaria tomentosa ist in dem Medikament Krallendorn®, rezeptpflichtig enthalten (als einzig zugelassenes Präparat mit diesem Wirkstoff).

(Ende)
Aussender: Hennrich.PR
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