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pte20061121024 Medien/Kommunikation, Produkte/Innovationen

Top-Journalisten laufen der Washington Post weg

Zukunft der Nachrichtenbranche liegt in multimedialen Plattformen


Washington (pte024/21.11.2006/13:03) - Die US-Tageszeitung Washington Post hat zwei ihrer Top-Journalisten verloren. Wie John Harris, Politikredakteur, und Jim VandeHei, Inlandspolitikredakteur, bekannt gegeben haben, wechseln sie zu Allbritton Communications http://www.allbritton.com . Harris und VandeHei werden Allbritton, das neun regionale Fernsehsender betreibt, beim Aufbau eines internetbasierten, multimedialen Nachrichtenunternehmens unterstützen. Der Abgang von der Washington Post ist ein herber Schlag für die Tageszeitung, die mit sinkenden Auflagenzahlen und Werbeeinnahmen zu kämpfen hat.

Die im Aufbau befindliche, derzeit noch namenlose, multimediale Nachrichtenplattform wird an die neue, von Allbritton herausgegebene Printzeitung The Capitol Leader http://www.capitolleader.com gekoppelt sein, die heute, Dienstag, zum ersten Mal erscheint. Reporter des Capitol Leader sollen auch im Kabel-TV-Sender Channel 8, der zu Allbritton gehört, berichten. In der Medienbranche wird bereits über eine Migrationswelle weg von Printzeitungen in Richtung neuer, multimedialer Nachrichtenunternehmen gesprochen. Es sei allerdings zu früh bereits von einem Trend zu sprechen, so die New York Times. Frederick J. Ryan, Geschäftsführer von Allbritton, ist aber der Überzeugung, dass das Konzept multipler Medienplattformen die Zukunft des Nachrichtengeschäfts sei.

Im vergangenen Jahr betrug der Umsatz des Familienunternehmens Allbritton 200 Mio. Dollar. An den Fernsehsendern ist teilweise ABC beteiligt, das zum Disney-Konzern gehört. Der Geschäftsmann Robert Allbritton ist Präsident des gleichnamigen Medienunternehmens. Die Allbritton-Familie, die in den 70ern den Washington Star herausgab,
hat eine lange Tradition in der Medienbranche. Robert Allbritton war zuvor Generaldirektor der Riggs Bank, die 2004 verkauft werden musste, nachdem ans Licht kam, dass die Bank Gelder für den ehemaligen Diktator Pinochet versteckt hatte.

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
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