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pte20060808023 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

Gewaltvideos: Strafrechtliche Handyfalle für Jugendliche

"Ermittlungsverfahren als Folge von Verbreitung"


Stuttgart (pte023/08.08.2006/12:30) - Die polizeiliche Kriminalprävention http://www.polizei-beratung.de/ der Länder und des Bundes verstärkt nun seine Warnungen gegen die Verbreitung von Gewalt- und Pornovideos via Handy. Derartige Verbreitungen können laut Polizei-Experten auch strafrechtliche Folgen für Schüler ab 14 Jahren haben, wenn sie solche Filme und Bilder mit verbotenen Inhalten an Minderjährige weiterzeigen würden. Horst Haug, Pressesprecher des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg http://www.lka-bw.de/ , bezeichnet die strafrechtlichen Folgen als notwendig. "Nach Beschlagnahmung des Handys wird ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Wir wollen aufzeigen, dass die Verbreitung der Videos gesetzeswidrig ist", so Haug gegenüber pressetext.

Aus einer Studie geht hervor, dass mehr als 90 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen über ein eigenes Mobiltelefon verfügen, wobei knapp drei von fünf Schülern ein Handy mit multimedialen Funktionen nutzen. Dadurch würden auch immer mehr Videos von realen Gewalt- und Tötungshandlungen in Umlauf und somit in den Besitz Minderjähriger gebracht werden, meldet das Landeskriminalamt Baden-Württemberg. "Wir setzen nun auf Aufklärung und wollen die Eltern auf die Problematik der Videos aufmerksam machen. Eltern sollen sich mit modernen Handys und deren Funktionen vertraut machen, um auch das Gefahrenpotenzial der Handys erkennen zu können", so Haug im pressetext-Interview. Zudem gäbe es nun auch ein Merkblatt, das Problemlagen definiert und Empfehlungen an Eltern und Lehrer gibt, die meist von solchen Gewalt- und Pornovideos auf den Handys der Kinder nichts wissen.

Besonders beliebt bei den Jugendlichen sind Snuff und Happy Slapping Clips, wobei Happy Slapping für fröhliches Schlagen gegen andere steht und mit dem Handy gefilmt wurde. Snuff-Videos sind Akte brutaler Körperverletzung, Vergewaltigungen oder sogar Hinrichtungen. Begehrt sind auch Pornos, auch Sodomie, also Sex mit Tieren.

(Ende)
Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Hannes Weger
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